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Agrarmärkte

Agrarmarktregelungen - ein soziales Sicherheitsnetz

Obst und Gemüse mit Aufschrift Marktordnungen Neues Fenster: Bild - Obst und Gemüse - vergrößern © MIL

Die Agrarmärkte in Europa stabil zu halten, Angebot und Nachfrage in Einklang zu bringen, war ein vordringlicher Aufgabenbereich der europäischen Agrarpolitik. Seit Anfang der 90er Jahre werden sektorbezogene Preisstützungen, Quotenregelungen, Exporterstattungen, Interventionsmaßnahmen und andere kontinuierlich zurückgefahren.

Mit den Reformen zur Gemeinsamen Agrarpolitik der europäischen Gemeinschaft (GAP) wurden die internationalen Verpflichtungen aus den Verhandlungen der WTO (World Trade Organisation) weitgehend umgesetzt und die massiven staatlichen Regulierungen der Agrarmärkte abgeschafft. Die verbliebenen Marktordnungsmaßnahmen bilden ein soziales Sicherheitsnetz, sie dienen dem Menschen und der Umwelt.

Deshalb stehen auch Regelungen zur Qualität der Agrarerzeugnisse und der Lebensmittel immer mehr im Mittelpunkt der Agrarmarktpolitik. Die bestehenden Marktordnungen sind in der Verordnung der EU über die einheitliche gemeinsame Organisation (GMO) der Agrarmärkte zusammenfassend geregelt [rechte Textbox].

Die wichtigsten Regelungen betreffen Milch, Obst und Gemüse sowie die Bienenhaltung.

 

Weiterführende Beiträge:

  • Handelsklassen und Vermarktungsnormen

    Standardisierung bei Obst und Gemüse, Eier, Fleisch und Geflügel

    Kennzeichnung Handelsklasse I Neues Fenster: Bild - Kennzeichnung Handelsklasse I - vergrößern © Levin

    Bestimmte Landwirtschaftliche Erzeugnisse sind standardisiert, um den internationalen Handel zu erleichtern und transparent zu gestalten, aber insbesondere auch dem Verbraucher wichtige Informationen über die Erzeugnisqualität zu geben. Die Standardisierung erfolgt international durch die UN-ECE und dem Codex Alimentarius. Beispielhaft ein kurzer Überblick.

  • Geografische Angaben und Ursprung werden geschützt

    Anerkennung und Eintragung der Herkunftsbezeichnungen

    EU-Logo Geschützte geografische Angabe Neues Fenster: Bild - EU-Logo Geschützte geografische Angabe - vergrößern Geschützte geografische Angabe (g.g.A.) © Logo der EU

    Spreewälder Gurken, Spreewälder Meerrettich, Beelitzer Spargel und Heumilch sind Erzeugnisse, die in Brandenburg hergestellt werden und einen europäischen Schutz genießen. Geschützt werden können die geografischen Angaben (g.g.A.) und der geografische Ursprung (g.U.) von landwirtschaftlichen Erzeugnissen bzw. von Lebensmitteln sowie die garantiert traditionellen Spezialitäten (g.t.S.).

  • Marktdaten und Marktinformationen

    Wer erfasst, bewertet und veröffentlicht ...

    Marktstatistik Neues Fenster: Bild - Marktstatistik - vergrößern © MIL

    Durch das Land Brandenburg werden keine gesonderten Marktdaten erhoben, Statistiken geführt oder Marktinformationen herausgegeben.Die AMI Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH sowie die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) erfassen Marktdaten für gesetzlich vorgeschriebene Berichterstattungen, die dort auch teilweise eingesehen werden können.

  • Milch macht Schulkinder fit

    Ziel der Förderung

    Kind trinkt Milch Neues Fenster: Bild - Kind ITM 2011 - vergrößern © MIL

    Von Schulkindern wird im Schulalltag von der ersten bis zur letzten Unterrichtsstunde ein hohes Maß an Konzentration und Leistungsfähigkeit gefordert. Dazu benötigen sie regelmäßig Nachschub an Energie, Nährstoffen und Flüssigkeit. Diese verbrauchten Reserven können mit u. a. zum Teil mit reiner Trinkmilch bzw. Laktose freier Trinkmilch ersetzt werden. Milch ist ein idealer Fitmacher, die neben Energie eine Vielzahl wichtiger Nährstoffe liefern, die gerade während der Wachstumsphase unverzichtbar sind. Sie helfen gleichzeitig den hohen Flüssigkeitsbedarf von Kindern und Jugendlichen zu decken.

  • Die Milchqualität stimmt immer

    Überwachung

    Milchtanks Neues Fenster: Bild - Milchtanks - vergrößern Milchtanks © MIL

    Milch und Milcherzeugnisse gehören zu den wichtigsten Bausteinen unserer Ernährung. Deshalb ist bei deren Herstellung eine extrem große Sorgfalt zu wahren. Wie kaum bei anderen Produkten wird durchgängig von der Kuh, über die Molkerei bis zur Ladentheke die Qualität der Milcherzeugnisse überwacht.