MLUL

Aufgaben

Fachübergreifende Themen

Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Verwaltung und Service

Berechnung der mit Wirtschaftsdüngern tierischer Herkunft aufgebrachten Stickstoffmengen

Kalkulationstabelle zur Kontrolle der Obergrenze

Stickstoffberechnung Neues Fenster: Bild - Stickstoffberechnung - vergrößern © MIL

Im Regelfall dürfen auf den bewirtschafteten landwirtschaftlichen Flächen im Durchschnitt eines Betriebes nur maximal 170 kg N/ha aus tierischen Wirtschaftsdüngern ausgebracht werden. Mit der bereitgestellten Kalkulationstabelle können Sie für Ihren Betrieb berechnen, wie viel kg Stickstoff aus Wirtschaftsdünger tierischer Herkunft in Ihrem Betrieb anfallen.

Bei der Nutzung der Kalkulationstabelle ist zu beachten, dass die Tierartengruppen aus der Tabelle 1.10 Tierbestandsnachweis des Antrages auf Agrarförderung 2017 für Antragsteller aus Brandenburg übernommen werden können. Hierzu ist die Entsprechungstabelle zu verwenden, mit der die Tierartengruppen aus dem Antrag auf Agrarförderung den entsprechenden Zeilen in der Kalkulationstabelle zugeordnet werden können.

In die Berechnung der mit Wirtschaftsdüngern tierischer Herkunft aufgebrachten Stickstoffmengen von 170 kg/ha des Betriebes sind auch die zugeführten betriebsfremden Wirtschaftsdünger, wie z. B. Hühnertrockenkot, aufgenommene betriebsfremde Gülle oder der Gülleanteil in einem Gärrest, einzubeziehen.

Bei der Berechnung der aufgebrachten Stickstoffmengen wurden gemäß § 4 Absatz 3 der Düngeverordnung in der Kalkulationstabelle die Stall- und Lagerungsverluste berücksichtigt. Andere Werte können im Einzelfall verwendet werden, wenn der Betrieb gegenüber der zuständigen Fachbehörde nachweist, dass die aufgebrachte Stickstoffmenge, z.B. wegen besonderer Haltungsverfahren, von den in der Düngeverordnung genannten Werten abweicht.

Bezugsfläche für die Berechnung der o. g. Obergrenzen ist die landwirtschaftlich genutzte Fläche des Betriebes.

Hierunter fallen:

  • pflanzenbaulich genutztes Ackerland, gartenbaulich genutzte Flächen, Grünland, Obstflächen, weinbaulich genutzte Flächen, Hopfen- und Baumschulflächen,
  • befristet aus der landwirtschaftlichen Erzeugung genommene Flächen, soweit diesen Flächen Nährstoffe über Wirtschaftsdünger tierischer Herkunft zugeführt werden.

In geschlossenen oder bodenunabhängigen Kulturverfahren bewirtschaftete Flächen dürfen nicht in die Bezugsfläche eingerechnet werden.

Neben dem Stickstoffanfall aus Wirtschaftsdüngern wird mit der Kalkulationstabelle auch der Lagerraumbedarf entsprechend Anlage 5 der Düngeverordnung automatisch berechnet.


Kontakt

Referat 36 - Acker- und Pflanzenbau, Pflanzenschutz, Gartenbau, Düngemittelrecht
Petra Bodenstein
E-Mail an Petra Bodenstein
Tel.: 0331-866-7629
Fax: 0331-866-7603


Kontakt

Referat 36 - Acker- und Pflanzenbau, Pflanzenschutz, Gartenbau, Düngemittelrecht
Elke Höffler
E-Mail an Elke Höffler
Tel.: 0331-866-7691
Fax: 0331-866-7603