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Naturschutz und Landschaftspflege


 

 
 

Brandenburgs größter Reichtum sind seine Landschaften. Gerade in einem Flächenland, das mit seiner reichen Naturausstattung besondere Verantwortung für den Erhalt von Lebensräumen und den Schutz wertvoller Tier- und Pflanzenarten hat, sind Naturschutz und Landschaftspflege von zentraler Bedeutung. So sind Naturschutz und Landnutzung zwei Seiten einer Medaille. Ein wichtiges Anliegen ist, Landnutzer, vor allem Landwirte und Forstleute, als Partner für den Erhalt schutzwürdiger Lebensräume und bei der Sicherung der Artenvielfalt einzubinden. Im Bereich der Förderung ist der Naturschutz eng mit der Agrarförderung verzahnt. Auf Grund seiner Lage hat Brandenburg im Rahmen des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000 besondere Verantwortung für die kontinentale Region und für eine Vielzahl von Rast- und Brutvögeln in Deutschland.

Zum Konzept des Flächenschutzes gehören Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiete, die häufig innerhalb der Grenzen der 15 Nationalen Naturlandschaften liegen, unter deren Dach ein Nationalpark, drei Biosphärenreservate und 11 Naturparks vereint sind. Für die wirtschaftliche Entwicklung notwendige Projekte, die mit Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft verbunden sind, werden von den zuständigen Naturschutzbehörden fachlich so begleitet, dass der Schaden möglichst gering gehalten wird. Durch Umweltbildung, ein wesentlicher Bestandteil des Umwelt- und Naturschutzes in Brandenburg, wird das Verantwortungsbewusstsein gegenüber Natur und Landschaft geweckt und zum verantwortungsvollen Umgang mit den Naturgütern angeregt. Oberste Landesbehörde im Naturschutz ist das Ministerium, das den Rahmen für die Fachbehörde für Naturschutz und Landschaftspflege im Landesamt für Umwelt als Landesoberbehörde beziehungsweise für die Unteren Naturschutzbehörden in den Kreisen und kreisfreien Städten setzt.

Die Naturschutzbemühungen in Brandenburg sind vielfältig darauf ausgerichtet, die Naturlandschaften Brandenburgs für die Bevölkerung zugänglich und erlebbar zu machen.
 

Werkstattveranstaltung Baukultur in Brandenburgs Biosphärenreservaten

Die gemeinsame Veranstaltung des Ministerium für Ländiche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL) und des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) am 18. Februar 2019 in Potsdam gab einen Überblick über die baulichen Aktivitäten in den drei Biosphärenreservaten Brandenburgs als Modellregionen für nachhaltige Entwicklung. Es wurden die verschiedenen Aspekte des regionaltypischen Bauens und Gestaltens in den Vorträgen der Experten und Akteure der Baukultur erklärt und mit beeindruckenden Beispielen veranschaulicht. Die Teilnehmer diskutierten baukulturell relevante Praxisbeispiele aus den drei Biosphärenreservaten. Dabei wurden bereits realisierte Bauvorhaben betrachtet, ebenso umgesetzte Projekte der Landschaftsgestaltung und Umnutzungsideen für ortsbildprägende Gebäude. Die Teilnehmer konnten hier auch auf realisierte LEADER-Projekte zurückgreifen und auf den Gebietskarten der drei Großschutzgebiete lokalisieren. Als Ergebnis wurde eine breite Vielfalt an Baukultur sichtbar.

8. Runder Tisch Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE)

Unter dem Motto „Wir.Machen.Praxis – BNE in Brandenburg“ fand am 7. November 2018, von  im Hoffbauer Tagungshaus, Hermannswerder 23, 14473 Potsdam der 8. Runde Tisch Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) statt. 
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Öffentlichkeitsbeteiligung zu gebietsfremden Arten

Waschbär (Jungtier) (© valleyboi63, Fotolia.com)Das Brandenburger Umweltministerium legt im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung die Entwürfe zu Managementmaßnahmen für invasive, gebietsfremde Arten vor. Ziel ist, die im Freiland vorkommenden, weit verbreiteten gebietsfremden, invasiven Tier- und Pflanzenarten zurückzudrängen. Die Entwürfe der Managementmaßnahmenblätter, Erläuterungen und Hintergrundinformationen sowie länderspezifische Verbreitungsangaben werden vom 17. September bis 19. Oktober öffentlich ausgelegt.  ausführlich

 

Erlass zur Kompensation von Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft durch Windenergieanlagen

Das Brandenburger Umweltministerium hat in einem „Erlass zur Kompensation von Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft durch Windenergieanlagen“ (Windkrafterlass) bisher in unterschiedlichen Rechtsvorschriften enthaltene Regelungen zusammengefasst und aktualisiert. Der Erlass wird bei immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren für Windkraftanlagen angewendet. Durch die Errichtung von Windkraftanlagen verursachte Beeinträchtigungen des Naturhaushalts und des Landschaftsbilds sind durch Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen zu kompensieren. Erst wenn dies nicht möglich ist, ist eine Ersatzzahlung zu entrichten. ausführlich

Letzte Aktualisierung: 21.03.2019

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Kontakt:

MLUL, Abteilung Naturschutz
Referat 41
Frank Kirchner
Tel.: 0331/ 866 -7555
E-Mail an: Frank Kirchner


Weltnaturerbe "Alte Buchenwälder Deutschlands"