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Umweltpreis 1998

Der Naturschutz-Förderverein Döberitzer Heide e.V. und der 70jährige Alfred Hundrieser aus Hennigsdorf sind Träger des Brandenburger Umweltpreises 1998 (Preisgeld jeweils 3.500 DM), der am 06. Juli 1998 vergeben wurde. Eine mit 1.000 DM verbundene lobende Anerkennung erhielt die BUNDjugend Brandenburg.

Der Naturschutz-Förderverein Döberitzer Heide e.V. engagiert sich seit 10 Jahren für eines der aus Umweltsicht wertvollsten Areale im Raum Potsdam-Berlin, die Döberitzer Heide. Wesentlich auch der Arbeit des 100 Mitglieder starken Vereins ist es zu verdanken, daß dieses Gebiet inzwischen großflächig unter Naturschutz gestellt werden konnte.

Aufgrund der stabilen, zuverlässigen, effektiven und engagierten Arbeitsweise erhielt der Verein 1996 von der Brandenburgischen Boden Gesellschaft einen Nutzungsüberlassungsvertrag über 3.850 ha der Döberitzer Heide. In Konfliktsituationen tritt der Verein entschieden für die Naturschutzbelange ein und ist zugleich kompromißfähig - die Voraussetzung für Erfolg. .

Der Verein leistete herausragende Arbeiten beim Biotop- und Artenschutz, in der Landschaftspflege, bei der Konversion und im Konfliktmanagement. Die Arbeit wird später auch Früchte im Fremdenverkehr tragen, wenn die Döberitzer Heide nach der Munitionsberäumung zumindest teilweise wieder betretbar sein wird.

Der 70jährige Alfred Hundrieser aus Hennigsdorf hat sich stets für den Natur- und Umweltschutz eingesetzt. Seit vielen Jahrzehnten ist er im Arten- und Landschaftsschutz im heutigen Landkreis Oberhavel tätig. Dabei hat er vieles maßgeblich und positiv geprägt. Er brachte seinen Sachverstand seit 1975 als ehrenamtlicher Naturschutzhelfer der damaligen Kreisnaturschutzbehörde des Altkreises Oranienburg ein und wurde 1990 Mitglied im Kreistag Oranienburg.

Hundrieser gilt als ein Fachmann, der ökologische und okonomische Zusammenhänge bei der Lösung von Umweltproblemen berücksicht, dazu gehört auch die Verbindung von Landwirtschaft und Naturschutz.

Der BUNDjugend Brandenburg wurde eine besondere Anerkennung ausgesprochen. Mitglieder der BUNDjugend beteiligten sich 1996 aus Anlaß des 10. Jahrestages der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl gemeinsam mit Jugendlichen aus der Ukraiune und Polen an einer Radtour von Tschernobyl nach Berlin. Die Brandenburger Jugendlichen haben ihre Reiseeindrücke und ihre Auseinandersetzung zu energiepolitischen Fragen in der 30-minütigen Ton-Dia-Show "Auf dem Weg zur Energiewende" dargestellt, die bereits in vielen Bundesländern gezeigt wurde.

Letzte Aktualisierung: 27.02.2004

Preisträger der vergangenen Jahre:


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