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04.04.2018Vogelsänger stellt Jahresbericht der Naturwacht vor

Termin: Mittwoch, 11. April
Zeit: 10.00 Uhr
Ort: Staatskanzlei Brandenburg
Heinrich-Mann-Allee
107
14467 Potsdam
Presseraum 150

 
Potsdam
– Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger wird am kommenden Mittwoch (11. April) in Potsdam gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg Bernhard Schmidt-Ruhe und dem Leiter der Naturwacht Manfred Lütkepohl den Jahresbericht der Naturwacht Brandenburg vorstellen. Schwerpunkte sind die Bildungsarbeit der Ranger in den 15 Brandenburger Naturlandschaften sowie neueste Ergebnisse der naturkundlichen Datenerfassung.

Die Ranger der Naturwacht Brandenburg arbeiten seit 27 Jahren in 15 Großschutzgebieten erfolgreich als Mittler zwischen Mensch und Natur. Auf rund 9.000 Quadratkilometern - einem Drittel der Landesfläche - erfassen sie Daten zu Tier- und Pflanzenbeständen, Grundwasserspiegeln sowie zur Qualität von Gewässern. Zudem setzen sie zahlreiche Naturschutzmaßnahmen um und kontrollieren deren Erfolg.

Der Jahresbericht 2017 zeigt Erfolge beim Schutz von Orchideen und Fledermäusen. Bei vielen Vogelarten hingegen sind die Bestände und vor allem auch Bruterfolge stark rückläufig.

Die aktuell 92 Ranger in Brandenburg sind wichtige Ansprechpartner für Anwohner und Touristen in den Nationalen Naturlandschaften - einem Nationalpark, drei Biosphärenreservaten und elf Naturparken. 2017 haben sie rund 20.000 Gäste auf mehr als 650 geführten Touren begleitet und so den Naturtourismus gestärkt. Ihre Präsenz in den Großschutzgebieten sorgt seit Jahren für sinkende Zahlen bei Umweltverstößen. Deren registrierte Zahl erreicht 2017 einen neuen Tiefststand.

Im Rahmen ihrer Arbeit mit Kinder- und Jugendgruppen, den Junior Rangern, weckt die Naturwacht Interesse für Natur- und Umweltschutz bei der jungen Generation. Auch am Ganztagsschulangebot des Landes beteiligen sie sich. Mehr als 270 Freiwillige unterstützen Brandenburgs Ranger bei ihren Aufgaben.

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Kontakt:

MLUL, Referat MB 2
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Internationale Kooperation
Dr. Jens-Uwe Schade
Pressesprecher
Tel.: 0331/ 866 -7016
E-Mail an Dr. Schade