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05.05.2017„Lass es laufen den Berg hinunter, lass es laufen durchs Tal…“ 1 Verlorenwasserbach wird renaturiert

Termin: 11. Mai
Zeit: 17.30 Uhr
Treffpunkt:  Gaststätte Hirschtränke
Verlorenwasser 9
14806 Bad Belzig, OT Verlorenwasser

Verlorenwasser – Durch Reaktivierung eines in den 1990er Jahren geschaffenen neuen Bachbetts in Verlorenwasser im Naturpark Hoher Fläming werden künftig  Bachneunaugen und Fische im Naturschutzgebiet „Verlorenwasserbach-Oberlauf“ ungehindert wandern und die Bachforellen ihre natürlichen Laichgebiete im Oberlauf des Verlorenwasserbaches erreichen können. Über Details der Maßnahme informiert Naturparkleiter Steffen Bohl am 11. Mai, 17.30 Uhr in Verlorenwasser bei einem Vor-Ort-Termin.

Bislang ist der Wasserfall, mit dem der Verlorenwasserbach am ehemaligen Mühlenstandort in Verlorenwasser mehrere Meter senkrecht in die Tiefe stürzt, ein unüberwindbares Hindernis für Bachforelle und Co. Das 1995 gebaute neue Bett, das den Bach weitläufig um den Mühlabsturz herumleiten sollte, funktionierte nur wenige Jahre, da die Abriegelung des alten Mühlabsturzes nicht stabil genug war.

Nun soll das Wanderhindernis endgültig beseitigt werden, denn die Durchgängigkeit der Flämingbäche ist für Bachforellen oder Bachneunaugen überlebenswichtig, da sie zum Laichen in die Oberläufe der Bäche ziehen. Gleichzeitig ist die für den guten ökologischen Zustand des Verlorenwasserbachs wichtige Maßnahme ein Beitrag zum Hochwasserschutz. Mindert sie doch dauerhaft auch die Hochwassergefahr für die Ortslage Verlorenwasserbach.

Die Arbeiten werden in mehreren Schritten erfolgen. Zunächst wird das vor 22 Jahren neu geschaffene Bachbett spatentief von Laub und Schlamm beräumt. Im Anschluss wird dann der Wasser-Boden-Verband Plane-Buckau den Zufluss zum Mühlabsturz dauerhaft verschließen. Bereits im Vorfeld haben Landesforstverwaltung und Stadtverwaltung Bad Belzig die Überfahrt über das neue Bachbett fachgerecht erneuert. Geplant ist darüber hinaus, die einsturzgefährdete Brücke am Mühlensturz zu verfüllen.

Für Rückfragen: 

Steffen Bohl, Telefon: 0173/ 60 15 081
steffen.bohl@lfu.brandenburg.de


1 Text: Norbert Leisegang

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Dr. Jens-Uwe Schade
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Tel.: 0331/ 866 -7016
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