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AGENDA 21 - Zukunft im Land Brandenburg

"Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen."  Weltkommission für Umwelt und Entwicklung ("Brundtland-Kommission"), 1987

Radfahrer, Foto: TMB, Tourismus Marketing Brandenburg © TMB, Tourismus Marketing BrandenburgDie Agenda 21 ist ein Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert. Sie wurde auf der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung (Rio de Janeiro, 1992) von rund 180 Staaten - darunter die Bundesrepublik Deutschland - verabschiedet. Agenda (lat.) bedeutet "das, was zu tun ist". Die Agenda 21 von Rio beschreibt Leitbilder und Handlungsfelder zur Lösung der ökologischen und sozialen Weltprobleme und steckt Lösungsstrategien für eine weltweite nachhaltige Entwicklung ab. Das betrifft die Bereiche Soziales und Wirtschaft, Schutz und Nutzung und der natürlichen Ressourcen, die Möglichkeiten der Umsetzung der Agenda und - erstmals in einer internationalen Erklärung der Regierungen - auch die Rolle wichtiger Gruppen dabei, wie Frauen, Kinder und Jugendliche, nichtstaatliche Organisationen, Kommunen, Arbeitnehmer, Gewerkschaften und Privatwirtschaft.

Der UN-Gipfel für Nachhaltige Entwicklung 2002 in Johannesburg bestätigte, dass die Agenda 21 auch weiterhin als Richtschnur gelten muss, um wirtschaftliche Entwicklung und Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen in Einklang zu bringen.

Was ist eine Lokale Agenda 21?

Lokale Agenda 21 ist ein kommunales Handlungsprogramm für nachhaltige Entwicklung. Zentrales Anliegen ist, die Gedanken der Agenda 21 auf die kommunale Ebene zu übertragen. Eine Lokale Agenda 21 entsteht in einem Konsultationsprozess zwischen Kommunalpolitikern und Bürgern und bietet das Potenzial, Entwicklungsziele der Kommune im Konsens zu vereinbaren und Impulse für deren Umsetzung auszulösen.

"Jede Kommunalverwaltung soll in einen Dialog mit ihren Bürgern, örtlichen Organisationen und der Privatwirtschaft eintreten und eine "kommunale Agenda 21" beschließen" (Agenda 21, Kapitel 28).

Handlungsfelder einer Lokalen Agenda 21 können z.B. sein:

  • Umwelt- und sozialverträgliche Wirtschaftsentwicklung,
  • Energieeinsparung in Wohn- und Gesellschaftsbauten und Einsatz erneuerbarer Energien,
  • umweltverträgliche Mobilität,
  • haushälterischer Umgang mit den Bodenflächen (Flächenverbrauch senken),
  • Bildung für eine nachhaltige Entwicklung,
  • umweltverträgliche Erholung,
  • internationale Partnerschaften und Eine Welt-Initiativen.

Fördermöglichkeiten z.B. über:

Letzte Aktualisierung: 16.10.2012