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Genehmigung für Vermittlungsgeschäfte

Im Land Brandenburg gibt es ca. 90 zugelassene Abfallmakler. Das gewerbsmäßige Vermitteln von Abfällen bedarf einer Genehmigung gemäß § 50 Abs. 1 Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz (KrW-/AbfG). Hiervon ausgenommen sind nur zertifizierte Entsorgungsfachbetriebe, soweit sie dies gemäß § 51 Abs. 1 KrW-/Abf der zuständigen Behörde angezeigt haben.

Eine Maklergenehmigung muss sowohl für grenzüberschreitende Verbringungen als auch für inländische Maklertätigkeit beantragt werden. Grundsätzliche Voraussetzung für die Erteilung der Genehmigung ist die Zuverlässigkeit des Antragstellers und der Nachweis der Fachkunde.

Die Maklergenehmigung ist in dem Bundesland zu beantragen, in dem der Antragsteller seinen handelsrechtlichen Hauptsitz hat (Ort der Gewerbeanmeldung bzw. Eintragung im Handelsregister). Für die im Land Brandenburg zu erteilenden Maklergenehmigungen ist das Landesumweltamt Brandenburg zuständig.

Der Geltungsbereich der Genehmigung ist durch den Gesetzgeber nicht eingeschränkt worden. Es besteht jedoch für den Antragsteller die Möglichkeit, sich auf bestimmte Abfälle, ein bestimmtes Gebiet oder auf eine bestimmte Zeit einzuschränken bzw. zu befristen.

Die genehmigten Abfallmakler werden bundesweit über die Knotenstellen der Bundesländer ausgetauscht.

Letzte Aktualisierung: 07.12.2012

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Kontakt:

MLUL, Abteilung Umwelt,
Klimaschutz, Nachhaltigkeit
Referat 51
Andreas Overwien
Tel.: 0331/ 866 -7720
E-Mail an: Andreas Overwien