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Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Gebiete in Brandenburg

Moorlandschaft (© Dr. Thomas Schoknecht) Die FFH-Richtlinie von 1992 fordert die Ausweisung von FFH-Gebieten zur Sicherung der Artenvielfalt durch den Erhalt der natürlichen Lebensräume sowie der wild lebenden Tiere und Pflanzen im Gebiet der Mitgliedstaaten der EU. Sie werden als besondere Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung in das Schutzgebietssystem Natura 2000 integriert. Die Landesregierung Brandenburg hat insgesamt 620 FFH-Gebiete benannt. Zahlreiche der in Brandenburg bestehenden Schutzgebiete erhalten dadurch einen Schutzstatus nach EU-Recht.

In den Jahren 2011, 2012, 2015 und 2016 wurden Datenaktualisierungen für insgesamt 191 FFH-Gebiete der EU-Kommission gemeldet. Drei FFH-Gebiete wurden aufgehoben und 17 Gebiete wurden mit angrenzenden Gebieten zusammengelegt und die Gebietsbezeichnung wurde gelöscht. Im Land Brandenburg sind jetzt 595 FFH-Gebiete gemeldet.

Im Amtsblatt für Brandenburg vom 20. Februar 2019 wurde über die FFH-Gebiete im Land Brandenburg bekanntgegeben, dass die ursprünglichen Bekanntmachungen vom 25. Januar 2002 und vom 15. August 2005 nicht mehr wirksam sind. Die Bekanntmachung der FFH-Gebiete mit den jeweiligen Grenzen und Erhaltungszielen erfolgt jetzt durch Naturschutzgebiets- oder Erhaltungszielverordnungen.

Die von der EU ausgewählten Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung müssen dauerhaft gesichert werden. Was dazu notwendig ist, wird anhand der Schutzziele vor Ort entschieden.

Weitere Informationen:

Letzte Aktualisierung: 05.03.2019

Übersicht


Natura 2000 in Brandenburg


 



Kontakt:

MLUL, Abteilung Naturschutz
Stabsstelle Umsetzung FFH-Richtlinie
Sabine Mautz
Tel.: 0331/ 866 -7192
E-Mail an: Sabine Mautz