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08.01.2018Land unterstützt Ökofilmtour 2018 Vogelsänger: Filmfestival ist mehr als nur Kino

Potsdam – „Die Ökofilmtour ist mehr als Kino. Im Mittelpunkt des erfolgreichen Festivals stehen Filme, die soziale Kernfragen unserer Zeit und Zukunftsthemen miteinander verbinden. Die Filme kommen auch in Festspielgemeinden, die über kein eigenes Kino verfügen. Mit mobiler Technik werden sie in Schulen, Bürgerhäusern oder anderen Veranstaltungsorten im ganzen Land gezeigt“, sagte Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger, der zugleich Schirmherr der Veranstaltungsreihe ist, heute in Potsdam. Die Auftaktveranstaltung der Ökofilmtour 2017 findet morgen (10. Januar) 19.00 Uhr im Potsdamer Filmmuseum statt. Das Agrar- und Umweltministerium unterstützt dieses Filmfestival mit 50.000 Euro.

In jedem Jahr zieht das „Längste Filmfestival Deutschlands“ rund 10.000 Zuschauer an, die in diesem Jahr in rund 60 Festivalorten 40 Kino- und 15 Kurzfilme sowie Diskussionen mit Filmemachern, Politikern und Experten verschiedener Fachbereiche erleben können. Möglich machen dies auch in diesem Jahr wieder die mehr als 200 ehrenamtlichen Mitveranstalter in den Spielorten. Spezielle Angebote hält das Festival wieder in vier Altersstufen für Kinder und Jugendliche bereit, die sich zum Thema „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ an Schulen und Freizeiteinrichtungen richten.

Thematischer Schwerpunkt sind in diesem Jahr die ländlichen Räume. Dort spüren die Filme Entwicklungsbedingungen nach und fragen und nach Perspektiven für eine gute Zukunft unserer Dörfer. Die Filme greifen hierzu aktuelle Fragen, wie Tierwohl, Artenverlust, Methoden der modernen Landwirtschaft, den Wandel des Charakters unserer Landschaften aber auch zu unseren Konsumgewohnheiten und Lebensstilen auf.

Organisiert wird die Ökofilmtour vom Förderverein für Öffentlichkeitsarbeit im Natur- und Umweltschutz FÖN e.V., die Leitung des Festivals liegt wie immer in den bewährten Händen von Ernst-Alfred Müller. Die Festrede wird in diesem Jahr der Träger des alternativen Nobelpreises,  Prof. Michael Succow halten.

Brandenburgs Agrar- und Umweltministerium hat die Ökofilmtour mit 50.000 Euro gefördert. Auch die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg, die Landeszentrale für politische Bildung, die Stadt Potsdam, die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde und die Heinz-Sielmann-Stiftung zählen zu den Unterstützern.

Von der deutschen UNESCO-Kommission erhielt die Ökofilmtour bereits mehrfach die Auszeichnung als offizielles Projekt der UN-Weltdekade „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“. Damit wird der von Anfang an durch das Festival verfolgte Ansatz gewürdigt, sich nicht allein auf das Genre des Umwelt- und Naturfilms zu beschränken, sondern auch die sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungsfragen aufzugreifen – ganz im Sinne des Nachhaltigkeitsprinzips.

Zur morgigen Auftaktveranstaltung in Potsdam läuft der Kino-Dokumentarfilm „Von Bananenbäumen träumen“, in dem es um eine bürgerschaftliche Initiative geht, die die Zukunft ihres Dorfes in Norddeutschland in die eigenen Hände nimmt. Das Thema ist auch für Brandenburg von Bedeutung, wo noch immer vor allem Junge Menschen den Dörfern den Rücken kehren, weil sie hier keine ausreichenden Perspektiven sehen.

Parallel zur Veranstaltung wird im Foyer des Filmmuseums die Wanderausstellung „Irrweg Pestizide“ des NABU Angermünde gezeigt. Diese bietet für Laien und Fachkundige Informationen über die Auswirkungen des Einsatzes von Pestiziden und alternative Möglichkeiten des umweltschonenden Landbaus.

Die Abschlussveranstaltung mit Preisverleihung zur diesjährigen Ökofilmtour wird am 18. April 2018 im Potsdamer Hans Otto Theater stattfinden.

Weitere Informationen unter: www.oekofilmtour.de

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