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Nationalpark Unteres Odertal-Verwaltung

Der Nationalpark Unteres Odertal wurde 1995 gegründet. Er ist von Anfang an als Teil eines deutsch-polnischen Naturschutzprojekts angelegt worden, dass das gesamte untere Odertal von Hohensaaten bis vor die Tore von Stettin über eine Länge von 60 Kilometer einschließt. 

Er ist Deutschlands einziger Auennationalpark und zugleich das erste grenzüberschreitende Großschutzgebiet mit Polen.

Der Nationalpark schützt eine Flussaue, die letzte noch in großen Teilen intakte Flussmündung Mitteleuropas mit ihren angrenzenden Hängen, Laubmischwäldern und blütenreichen Trockenrasen. Die regelmäßig überfluteten Wiesenflächen der Nasspolder bilden zusammen mit den polnischen Auen ein riesiges Rückhaltebecken, in dem sich das Hochwasser verlaufen kann.

Zu allen Jahreszeiten bietet der Nationalpark mit seinem ausgedehnten Wegenetz vielfältige Anreize für einen Besuch. 120 Kilometer Deichwege ermöglichen ausgedehnte Fahrradtouren oder Wanderungen. Auf rund 54 Kilometer Länge verläuft der neue Oder-Neiße-Fernradwanderweg.

Zu einem beliebten Ausflugsziel hat sich das Nationalparkhaus in Criewen entwickelt. Mehr als 130.000 Besucher reisten seit seiner Eröffnung im Herbst 2000 in das Nationalparkzentrum, um die Ausstellung zu besichtigen und sich ein Bild von Brandenburgs einzigem Nationalpark zu machen. Naturwächter und Mitarbeiter des Nationalparks bieten Führungen und Exkursionen zwischen Hohensaaten und Stettin an.

Leiter des Nationalparks ist Dirk Treichel.

Letzte Aktualisierung: 23.02.2015

Nationalpark Unteres Odertal


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