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18.05.2018Erste Maßnahmen zur Stabilisierung der Wasserstände in Lausitzer Seen bereits zum Frühjahr 2019 geplant

Cottbus – Am 17. Mai stellten das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL), das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR) und das Bergbauunternehmen LEAG das Maßnahmenprogramm zur Stabilisierung der Wasserstände im Pinnower See, Kleinsee, Großsee und Deulowitzer See vor. Damit soll ein weiteres Absinken der Wasserstände in den Seen nördlich des Tagebaus Jänschwalde verhindert werden.

Eine Expertengruppe unter der Federführung des brandenburgischen Umweltministeriums hat sich mit den sinkenden Wasserständen in den Seen nördlich des Tagebaus Jänschwalde beschäftigt und einen zunehmenden bergbaulichen Einfluss bestätigt. Um einer bergbaubedingten Wasserspiegelabnahme entgegen zu wirken, legte die Arbeitsgruppe einvernehmlich Zielwasserstände für die Seen fest. Festgelegt wurden dafür die Wasserstände des Sommers 2010, da die Wasserspiegelabnahmen in den Vorjahren überwiegend auf die veränderten Klimaverhältnisse zurückzuführen sind.

Um die Zielwasserstände zu erreichen und langfristig zu halten, werden zur Stabilisierung der Wasserspiegel des Pinnower Sees, des Großsees und des Kleinsees Tiefbrunnen errichtet und deren Wasser in die Seen eingeleitet. Diese Maßnahmen werden von dem Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe gegenüber der LEAG angeordnet. Ziel ist es, bereits zum Frühjahr 2019 den größten Teil der Tiefbrunnen in Betrieb zu nehmen. Zusätzlich wird im Deulowitzer See der Zulaufgraben revitalisiert.

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