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18.01.2019Schwarz auf weiß: Brandenburgs Nationalpark ist weiter auf Erfolgskurs

Potsdam Der jetzt vorliegende Fortschrittsbericht des Nationalparks Unteres Odertal zeigt eindrucksvoll, dass der einzige deutsche Auennationalpark fest in der Region verankert und weiter auf Erfolgskurs ist. Beschrieben werden im Bericht die im Nationalpark umgesetzten Aufgaben, die erzielten Ergebnisse und Erfolge im Hinblick auf eine stetige Weiterentwicklung des Schutzgebiets.

Die im Nationalpark gemäß Nationalparkgesetz umzusetzenden Aufgaben sind sehr vielfältig und reichen von der am Arten- und Lebensraumschutz ausgerichteten Grünlandbewirtschaftung in der Pflegezone, der Schaffung auentypischer Wasserverhältnisse, der Beendigung der wirtschaftlichen Nutzung in der Schutzzone I, dem Rückbau von Gebäuden und versiegelten Flächen, der Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit, der touristischen Entwicklung bis zur Erforschung und Dokumentation der im Nationalpark ablaufenden Veränderungen und Entwicklungen.

So ist es beispielsweise beim Grünlandmanagement gelungen - obwohl 2018 ein schwieriges Jahr für die Landwirte war - das enge Zeitfenster zwischen Artenerfassung und Nutzungsfreigabe der Flächen eingehalten werden. 25 Vertragsnaturschutzverträge mit einem Fördervolumen von mehr als 180.000 Euro konnten im Nationalpark geschlossen werden.

Besonders hervorzuheben ist die enge Verzahnung der Nationalparkverwaltung mit der Region. Nach den heftigen Konflikten um den Nationalpark in den neunziger Jahren ist man nun stolz auf seinen Nationalpark und die Nationalparkverwaltung setzt mit einer Vielzahl an Partnern erfolgreich Projekte um. Nicht nur im Ortseingangsschild zeigt sich die Haltung der Nationalparkstadt Schwedt/Oder zu Heimat, Natur und Umwelt. Die Einrichtung eines Nationalpark-Kindergartens in Criewen ist nicht nur in der Region und in Brandenburg einmalig, sondern nach heutiger Kenntnis die erste Kindertagesstätte in Deutschland, welche durchgängig von der Planung bis zur Betreibung als „Nationalpark- Kindergarten“ gemeinsam von und mit allen Partnern umgesetzt wird.

Neben den zugewiesenen Landesmitteln wirbt die Nationalparkverwaltung auch aktiv Drittmittel ein und kann auf diese Weise die Fortschritte bei der Nationalparkentwicklung weiter beschleunigen. Dabei ist insbesondere das INTERREG Programm in der deutsch-polnischen Euroregion Pomerania zu nennen.

Der ganze Fortschrittsbericht unter:

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MLUL, Referat MB 2
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
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Dr. Jens-Uwe Schade
Pressesprecher
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