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23.07.2018Vogelsänger besucht Ökobetriebe

Brandenburg gehört beim Ökolandbau zur Spitze

Termin:  Freitag, 27. Juli 2018
Zeit: 12.30 Uhr
Ort: Biohof Schöneiche GbR
Schöneiche 11, 15938 Steinreich
(Pressegespräch)
   
Zeit: 14.45 Uhr
Ort: MURI GmbH Lübben
Frankfurter Straße 66, 15907 Lübben (Spreewald)
   
Zeit: 16.30 Uhr
Ort: Agrargenossenschaft Spreetal
OT Neu Lübbenau
Hohenbrücker Straße 1, 15910 Unterspreewald

Steinreich – Brandenburgs Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger wird am nächsten Freitag (27. Juli) bei drei Ökobetrieben in Südbrandenburg zu Gast sein, um mit Landwirten vor Ort über Stand, Probleme und Entwicklungspotenziale des Ökolandbaus in Brandenburg zu sprechen. Bei der ersten Station in Steinreich ist ein Pressegespräch vorgesehen. Brandenburg kann im Bundesvergleich mit Spitzenwerten im Ökolandbau aufwarten: So ist der Landkreis Dahme-Spreewald seit Jahren der Landkreis mit bundesweit dem höchsten Flächenanteil - 31,4 Prozent -  bei Bio. Landesweit liegt der Anteil gegenwärtig bei rund 11 Prozent.

Biohof Schöneiche GbR

Am Rande des Spreewaldes in der Gemeinde Steinreich produziert der Biohof Schöneiche die berühmten Spreewälder Gurken in hochwertiger Bio-Qualität. Nach seiner Gründung 2004 hat der Betrieb Einlegegurken, Dill, Sellerie sowie Getreide angebaut. In den folgenden Jahren hat er sich stets vergrößert und weiterentwickelt. Das Spektrum der angebauten Kulturen war und ist ständig im Wandel. Die Osthof GmbH wurde 2018 separiert.

Heute erzeugen die beiden Betriebe auf 554 Hektar Gemüse, Obst (Aronia, Sanddorn, Beeren) und Ackerbaukulturen nach den Richtlinien des Naturland-Verbandes.

MURI GmbH Rinderhaltung

Die MURI GmbH wurde 1992 gegründet, 1996 stellte der Betrieb auf ökologischen Landbau um. Seit Beginn besteht eine enge Kooperation mit dem Biosphärenreservat Spreewald. Seit 2002 Mitglied des Informationsnetzwerkes „Demonstrationsbetriebe Ökolandbau“.

Agrargenossenschaft Spreetal Neu Lübbenau

Die Agrargenossenschaft hält Schweine und Milchkühe und bietet auch Übernachtungen auf Stroh in der „Scheunenherberge“ an. Die Kaffeestube mit dem Bauernhof-Eis und der Regiomat (Verkaufsautomat mit regionalen Produkten) locken viele Besucher.   

Hintergrund Ökolandbau

Mit mehr als 150.000 Hektar ökologischer Anbaufläche zählt Brandenburg zur bundesweiten Spitze im Ökolandbau.

Immer mehr Landwirte stellen sich der Herausforderung, nach ökologischen Standards zu produzieren. Im Jahr 2016 wurde Ökolandbau auf 10,7 Prozent der Landwirtschaftsfläche betrieben, im Jahr 2017 waren es bereits 11,4 Prozent, Tendenz steigend.

Nicht für alle Flächen, die von Öko-Bauern im Kontrollverfahren angemeldet wurden, wird eine Flächenförderung beantragt. So liegt die aktuelle Förderfläche im Ökologischen Landbau bei 120.000 Hektar. Hinzukommen nochmal knapp 8.000 Hektar neue Antragsflächen. Die verbleibenden Flächen im Öko-Kontrollverfahren werden in der Regel über andere Maßnahmen im Kulturlandschaftsprogramm (KULAP), wie die Grünlandextensivierung, gefördert.

Zum Landespaket der Unterstützung für Ökobetriebe gehören u. a. die Förderung einzelbetrieblicher Investitionen, die Marktstrukturverbesserung, das Europäische Innovationsprogramm (EIP) und die Stärkung der konzeptionellen Zusammenarbeit mit dem Ziel einer markt- und standortangepassten Landbewirtschaftung.

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MLUL, Referat MB 2
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
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Dr. Jens-Uwe Schade
Pressesprecher
Tel.: 0331/ 866 -7016
E-Mail an Dr. Schade