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03.07.2018Staatssekretärin Schilde bei Abschlussfeier im Oranienburger Milchinstitut

Termin: Donnerstag, 5. Juli
Zeit: 17.00 Uhr
Ort:

Milchwirtschaftliche Lehr- und Untersuchungsanstalt e.V. (MLUA), Kremmener Straße 43, 16151 Oranienburg

Internet:

Oranienburg – Brandenburgs Agrarstaatssekretärin Carolin Schilde wird am kommenden Donnerstag die 86 Absolventen des dritten Ausbildungsjahr Milchwirtschaftliche Lehr- und Untersuchungsanstalt e.V. (MLUA), in die berufliche Praxis verabschieden. Die Berufsabschlüsse erfolgten in den Ausbildungsberufen zum Milchtechnologen beziehungsweise zur Milchtechnologin sowie zum Milchwirtschaftlichen Laboranten beziehungsweise zur Milchwirtschaftlichen Laborantin.

Staatssekretärin Schilde: „Ich freue mich sehr, dass ich den Absolventen zur erfolgreich bestandenen Prüfung gratulieren kann. Der heutige Tag bestätigt, dass Oranienburg ein erstklassiger Ausbildungsstandort für Molkereiberufe ist.

Die Molkereien bilden die größte Branche der deutschen Ernährungsindustrie. Um im  Wettbewerb weiterhin gut aufgestellt zu sein, bedarf es  ständiger Qualitätssicherung, Innovation und neuer Produkte sowie Rationalisierung“, betont die Staatssekretärin weiter: „Dazu brauchen wir in unseren Betrieben hoch motiviertes und gut ausgebildetes Personal. “

Das Ministerium unterstützt die Arbeit der MLUA sowohl auf dem Gebiet der Ausbildung als auch der Analytik und Forschung jährlich mit 2,5 Millionen Euro. Für die überbetriebliche Ausbildung summiert sich die Förderung je Azubi auf insgesamt 4.560 Euro.

Kaum ein anderes Lebensmittel wird bei der Produktion und Verarbeitung so umfassend kontrolliert wie die Milch. Milchwirtschaftlichen Berufe verlangen solide  Kenntnisse der Chemie, Physik, Biologie, Sensorik.

Der pro-Kopf-Verbrauch an Milch und Milchprodukten ist stabil und die Zahl der Beschäftigten in milchverarbeitenden Betrieben ist seit 2011 stetig gestiegen auf 38.219 im Jahr 2016.

Brandenburger Milcherzeuger gehören zur Spitze in Deutschland. So wurden 2017 rund 1,24 Millionen Tonnen Milch erzeugt. Das waren allerdings zwei Prozent weniger als 2016 und sogar acht Prozent weniger als 2015. Brandenburger Kühe gaben im Prüfjahr 2016/17 9.477 Kilogramm Milch. 70 Prozent der 5.400 Brandenburger Betriebe halten Tiere. Etwa die Hälfte des Produktionswerts der Brandenburger Landwirtschaft kommt aus der Tierhaltung. Diese sichert die meisten der 39.000 Arbeitsplätze in der Landwirtschaft. Der Bestand an Milchkühen im Land Brandenburg ist – vor allem wegen der Milchpreiskrise - auf 151.000 Tiere zurückgegangen.

Die Milchwirtschaft war in den Ländern der Europäischen Union in den letzten Jahren erheblich unter Druck. Gründe waren einerseits ein Überangebot bei Rohmilch, andererseits der Absatzrückgang auf großen Märkten wie Russland und China.

Die Niedrigpreisphasen für Milcherzeugnisse hatten zur Folge, dass große Molkereikonzerne heute in wesentlichen Teilen den EU-Binnenmarkt prägen.

Brandenburg verfügt mit Prenzlau und Elsterwerda, der mittelständischen Hemme-Milch sowie den drei Bio-Molkereien in Münchehofe, Lobetal und Brodowin über eine gut aufgestellte Molkereiwirtschaft. Zudem werden in einigen Betrieben über „Milch-Tankstellen“ oder  auch über eine eigene Käseproduktion Milcherzeugnisse direkt vermarktet.

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Dr. Jens-Uwe Schade
Pressesprecher
Tel.: 0331/ 866 -7016
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