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30.01.2019Frühjahrsschulungen der Waldbauernschule Brandenburg

Potsdam - Der Termin für die erste Frühjahrsschulung der Waldbauernschule Brandenburg naht. Die Veranstaltungen werden durch das Forstministerium aus dem EU-Agrarfonds ELER, konkret über die Bildungsrichtlinie, gefördert. Der Landesbetrieb Forst Brandenburg hat eine Kooperationsvereinbarung mit der Waldbauernschule.

Die zweitägigen Frühjahrsschulungen werden sich unter anderem mit Themen wie der Wiederaufforstung in geschädigten Beständen und den Ergebnissen des eigentumsübergreifenden Wildverbissmonitorings sowie mit den Schadsereignissen und Kalamitäten in Brandenburg 2018/2019 befassen. Wie immer ist eine Exkursion in ein nahes Forstrevier geplant.

2008 hat sich der Förderverein Waldbauernschule Brandenburg e. V. gegründet als ein Zusammenschluss von 20 Forstsachverständigen, Forstwirten, Juristen sowie Steuerrechtsexperten. Der Verein Waldbauernschule Brandenburg e. V. unterstützt den Waldbauernverband bei der Umsetzung des Projekts Waldbauernschule. Ziel ist es, Schulungen zu allen Fragen des Waldbesitzes zu qualifizieren und eine Zusammenarbeit mit anderen Waldbesitzern zu fördern. Die Waldbauern verstehen ihrer Arbeit in erster Linie als Beitrag zur Überwindung der strukturellen Nachteile des Kleinbesitzes. Waldbesitz soll sich für jeden Einzelnen lohnen, heißt es in der Verbandsdarstellung.

Brandenburg ist Privatwaldland, wie die erste Waldinventur des Landes bestätigt hat. Rund 100.000 Waldeigentümern gehört Wald in Brandenburg. 26 Prozent sind im Eigentum des Landes. Die Waldbodenfläche wird mit insgesamt 1,1 Millionen Hektar angegeben – knapp 69.000 Hektar Bundeswald, rund 286.500 Hektar Landeswald, 80.000 Hektar Körperschaftswald sowie beachtliche 671.500 Hektar Privatwald, wobei hier Kleinwaldbesitzer in der Mehrheit sind. 38,2 Prozent aller privaten Waldeigentümer bewirtschaften Flächen bis zu 20 Hektar. Es folgt ein breites Mittelfeld. Nur 16,1 Prozent der privaten Forstbetriebe gehören in die Eigentumskategorie über 1.000 Hektar.

Nach dem auch für Brandenburgs Wälder schwierigen Dürrejahr 2018 rechnen die Fachleute mit einem großen Bedarf an Informationen und Beratung.

Weitere Informationen unter www.waldbauernschule-brandenburg.de/schulungen/

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MLUL, Referat MB 2
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Dr. Jens-Uwe Schade
Pressesprecher
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