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21.12.2018Weiterer Flächenzuwachs im ökologischen Landbau

Potsdam – Die positive Entwicklung des ökologischen Landbaus im Land Brandenburg in der aktuellen EU-Förderperiode setzt sich fort.

Seit Beginn der aktuellen EU-Förderperiode im Jahr 2014 hat sich die ökologisch bewirtschaftete Fläche in Brandenburg von 134.763 Hektar auf 155.431 Hektar im Jahr 2017 entwickelt. Das ist ein Anstieg von insgesamt 20.668 Hektar. Für 2018 wurden 8.000 Hektar neu im Förderprogramm ökologischer Landbau beantragt.

Derzeit werden rund 11,4 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche Brandenburgs nach den Kriterien des ökologischen Landbaus bewirtschaftet. Brandenburg gehört damit zur Spitze der deutschen Bundesländer. Rund 1.175 Unternehmen in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg fallen unter das europäische Bio-Siegel. Hinzu kommen Betriebe der Land- und Ernährungswirtschaft, die zwar nicht oder noch nicht bio sind, aber dem Regional- und Umweltgedanken nahe stehen, beispielsweise in der slow-food-Bewegung oder als Träger von Regionalmarken. Aktuell stehen in Brandenburg auch wieder interessante Investitionen in die Verarbeitung von Bio-Rohstoffen an: So soll die Schaumolkerei „Luisenhof Milchmanufaktur" am Rand des Veltener Businessparks Ende des Jahres den Betrieb aufnehmen. Hier werden Schnittkäse, Feta oder Frischkäse aus regionaler Herstellung das Bio-Sortiment bereichern.

Infos zum ökologischen Landbau in Brandenburg

Mehr zum Thema bietet eine neu herausgegebene Broschüre: Bio, fair und regional – ökologischer Landbau in Brandenburg, herausgegeben vom Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft, Potsdam 2018; kostenfrei zu beziehen:

Einkaufadressen für die Hauptstadtregion bietet das Portal der Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg e.V. (FÖL): www.bio-berlin-brandenburg.de

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Dr. Jens-Uwe Schade
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