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20.05.2019Eröffnung Brandenburger Erdbeersaison 2019

Vogelsänger eröffnet Brandenburger Erdbeersaison in Niewitz/Spreewald

Termin: Freitag, 24. Mai 2019
Zeit: 12:00 Uhr
Ort: Spreewaldhof Niewitz
Dorfstraße 112
15910 Bersteland, OT Niewitz

 
 

Bersteland, OT Niewitz - Auf Einladung des Gartenbauverbands Berlin-Brandenburg wird Agrarminister Jörg Vogelsänger am kommenden Freitag (24. Mai) auf dem Spreewaldhof Niewitz die diesjährige Erdbeersaison offiziell eröffnen. Die Beeren sind die erste heimische Freilandkultur im Jahr, die auch über die Selbsternte vermarktet wird.

Neben Minister Vogelsänger werden der Präsident des Gartenbauverbands, Klaus Henschel, Thomas Bröcker, Vorsitzender der Fachgruppe Obst im Verband, der Landrat des Landkreises Dahme-Spreewald Stephan Loge sowie der Amtsdirektor des Amtes Unterspreewald Henri Urchs mit Spreewaldhof-Geschäftsführer Johannes Embach zur Saisoneröffnung auf dem Erdbeerfeld sein.

Spreewaldhof Niewitz

Angebaut werden auf dem 2001 gegründeten Spreewaldhof Niewitz vor allem Erdbeeren, von Mai bis Oktober, Einlegegurken in verschiedenen Größen und Kürbisse. Weiterhin werden auch Kartoffeln, Blumenkohl, Stangen- und Buschbohnen produziert. Der Betrieb beschäftigt acht feste Arbeitskräfte und 260 Saisonarbeitskräfte.

Die Erdbeeren werden im Dammkulturverfahren angebaut. Das reduziert bodenbürtige Krankheiten und Wurzelfäule.

Der Hof wählt für das Spreewälder Klima geeignete Sorten aus, sodass je nach Witterung, von Mai bis September Erdbeeren geerntet werden können. Es werden Frigo- und Grünpflanzen verwendet.

Gurken werden von Anfang an hier im Betrieb aufgezogen. Der Anbau erfolgt auf dem Acker unter Mulchfolie. Unter dieser Mulchfolie liegt auch der Tropfschlauch. Der Topfschlauch ist eine wassersparende Maßnahme, da die Gurkenpflanze gezielt bewässert wird und durch die Folie die Wasserverdunstung extrem reduziert wird.

Ebenso wächst kein Unkraut unter der Folie. Vlies schützt die Pflanze vor Kälte, Wind, Vögel und anderen. Mittels der Vliesabdeckung ist ein besseres Wachstum der Pflanzen und eine Ernteverfrühung gegeben.

Erdbeeren in Brandenburg

In diesem Jahr kommen die Freilanderdbeeren aus einem milden Winter mit warmem Frühjahr, dessen Trockenphasen die Landwirte bewältigen müssen. Die kühlen Tage der jüngsten Zeit verursachten regional Blütenfrostschäden auch in Erdbeerkulturen.

Seit 2013 ist wieder ein Flächenzuwachs zu verzeichnen – eine positive Auswirkung der steigenden Nachfrage nach regionalen Produkten

Botanisch gesehen sind Erdbeeren (Fragaria) keine Beeren, sondern Sammelnussfrüchte. Das leckere rote Fruchtfleisch ist nur eine Scheinfrucht, während die eigentlichen Früchte der Erdbeere die kleinen gelben Körner an der Oberfläche sind. Diese Körnchen sind die eigentlichen Einzelfrüchte der Erdbeeren, auch Nüsschen genannt. In Brandenburg werden Erdbeeren auf 461 Hektar angebaut. Schwerpunkt in den Regionen bilden: Spree-Neiße (310 Hektar), Potsdam-Mittelmark (64 Hektar) und der Barnim (10 Hektar). Die Anbaufläche ist im vergangen Jahr leicht gesunken.

Abbildung: Anbaufläche und Hektarerträge im Land Brandenburg

Anbaufläche und Hektarerträge im Land Brandenburg und Hektarerträge 1991-2018

Tabelle: Anbaufläche und Hektarerträge im Land Brandenburg

  2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018
Ertrag BB (t) 2.148 1.629 1.285 1.322 1.638 2.173 1.978 2.212 2.189 3483 3960 3278 2827 2627
Fläche BB (ha) 401 423 348 300 283 316 319 331 414 459 464 457 554 461

Quelle: Amt für Statistik Brandenburg

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