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13.05.2019Tag des Wanderns 2019

Erkundungen im Naturschutzgebiet Löptener Fenne-Wustrickwiesen

Termin: Dienstag, 14. Mai 2019
Zeit: 16:00 Uhr
Ort: Rettungspunkt zwischen Klein Köris und Löpten
Oberhalb der Löptener Fenne-Wustrickwiesen
Anmeldung: Astrid.Osenbrueck@lfu.brandenburg.de
Internet: www.tag-des-wanderns.de

Prieros – Der 14. Mai ist der „Tag des Wanderns“. Organisationen bieten bundesweit kostenfrei geführte Wanderungen an. Der Naturpark Dahme-Heideseen lädt morgen zu einer gemeinsamen Wanderung ein. Ziel ist das Naturschutzgebiet Löptener Fenne-Wustrickwiesen. Unter fachkundlicher Führung erfahren die Wanderer Interessantes über die große Vielfalt an Lebensräumen: Die etwa vier Kilometer lange Wanderung führt vorbei an nassen Mooren, über sandige Trockenrasen, entlang lichter Wiesen und durch schattige Wälder.

Die Wanderung im Naturpark Dahme-Heideseen ist kostenfrei. Um angemessene Kleidung, insbesondere geeignetes Schuhwerk, wird gebeten. Die Tour geht über vier Kilometer und dauert anderthalb bis zwei Stunden.

Alle Teilnehmer bekommen vom Deutschen Wanderverband einen Pin mit dem bunten Logo zum Tag des Wanderns sowie eine Broschüre mit Informationen, Gewinnspielen und Rabattaktionen. Um ein Zeichen gegen das zunehmende Insektensterben in Deutschland zu setzen, verteilt der Wanderverband außerdem Samenkugeln für artenreiche Wildblumenwiesen.

Das 1998 festgesetzte Naturschutzgebiet Löptener Fenne-Wustrickwiesen befindet sich zwischen den Orten Groß Köris, Löpten und Klein Köris. Innerhalb einer Talsandebene gibt es hier nach Norden in den Großen Moddersee entwässerndes Niedermoorgebiet. Zentraler Bestandteil des Schutzgebiets sind verlandende, nährstoffreiche Restseen, großflächige Verlandungsmoore mit ausgedehnten Röhrichten und Bruchwäldern sowie die naturnahen Fließgewässerabschnitte des Wustrickgrabens. Innerhalb der gehölzfreien Bereiche treten basische Moorbereiche auf; in den Bruchbereichen befinden sich neben Erlenbrüchen Ausbildungen des Torfmoos-Moorbirkenwalds. Die ausgedehnten Röhrichtzonen werden vom Schilf charakterisiert. Die naturnahen Fließgewässerabschnitte werden über weite Bereiche von Bruchwald gesäumt. Im Norden sind Bereiche des nährstoffreichen Moddersees in das Schutzgebiet einbezogen. Innerhalb der Randlagen des Schutzgebiets befinden sich extensiv genutzte Feuchtwiesen und -weiden sowie Trockenrasen- und Heidesäume.

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Dr. Jens-Uwe Schade
Pressesprecher
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