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EU unterstützt Brandenburg

EU-Life Logo an der Außenwand des Nationalparkhauses Criewen Entscheidungen der Europäischen Union spielen für Brandenburgs Umweltpolitik, den Verbraucherschutz und die ländliche Entwicklung eine immer größere Rolle. Wie alle ostdeutschen Länder besitzt Brandenburg als Konvergenz-Zielgebiet höchste EU-Förderpriorität. Mit Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER), des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), des Europäischen Sozialfonds (ESF) sowie den Gemeinschaftsinitiativen LIFE+ und INTERREG IV können wichtige Ziele in den genannten Bereichen erreicht werden.

Schwerpunkte der Förderung mit Mitteln des ELER als zentrales Instrument für die Entwicklung der ländlichen Räume in der Europäischen Union (EU):

  • Wettbewerbsfähigkeit
  • Umwelt und Landschaft
  • Lebensqualität und Diversifizierung
  • Leader

Mit Unterstützung finanzieller Mittel aus dem EFRE werden umweltrelevante Maßnahmen insbesondere in folgenden Bereichen umgesetzt:

Der ESF unterstützt mit Hilfe finanzieller Mittel Maßnahmen im Rahmen der Berufsvorbereitung und Berufsausbildung in folgenden Bereichen:

  • Freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJ)
  • Überbetriebliche Ausbildung (ÜA)

Im Rahmen des EU-Programms LIFE+ sind insbesondere innovative und Demonstrationsvorhaben förderfähig, die zur Entwicklung von nachhaltigen und integrierten Umwelttechniken und Verfahren beitragen sowie Vorhaben zur Umsetzung, Aktualisierung und Weiterentwicklung der Umweltpolitik und des Umweltrechts der Gemeinschaft. LIFE+ ist in drei Teilbereiche gegliedert:

  • Natur und biologische Vielfalt
  • Umweltpolitik und Verwaltungspraxis
  • Information und Kommunikation

Die Gemeinschaftsinitiative INTERREG IV dient im Bereich des Umweltschutzes insbesondere der Stärkung der transnationalen, grenzübergreifenden und interregionalen Zusammenarbeit zur Förderung einer ausgewogenen Entwicklung des europäischen Raums. Der Einbeziehung von Regionen in äußerster Randlage und Regionen entlang der Grenzen zu den neuen Mitgliedsländern gilt besondere Aufmerksamkeit.

Der Schwerpunkt der Mitwirkung des Landes Brandenburg liegt in der Umsetzung der Operationellen Programme INTERREG IVA der Euroregion Pomerania und den Euroregionen Pro Europa Viadrina und Spree-Neiße-Bober.

Im Rahmen der grenzüberschreitenden multisektoralen Programme können unter anderem deutsch-polnische Vorhaben in den Bereiche Wasserqualität, Natur-, Landschafts-, Klimaschutz, Verringerung von Umweltbelastungen und –risiken, der Umweltbildung und nachbarschaftlichen Zusammenarbeit umgesetzt werden. 

Die EU beteiligt sich hier mit bis zu 85 Prozent an den förderfähigen Ausgaben.

Letzte Aktualisierung: 14.02.2014

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Kontakt:

MLUL, Referat MB 2
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Internationale Kooperation
Dr. Jens-Uwe Schade
Pressesprecher
Tel.: 0331/ 866 -7016
E-Mail an Dr. Schade