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01.04.2019Braunkohlelagerstätte im polnischen Turów: Öffentliche Beteiligung an grenzüberschreitender Umweltprüfung

Potsdam – Für die Verlängerung des Abbaus der Braunkohlelagerstätte im polnischen Turów findet derzeit ein grenzüberschreitendes Umweltprüfungsverfahren statt. Der derzeit nur bis 2020 zugelassene Braunkohletagebau soll erweitert und bis 2044 verlängert werden.

Der Braunkohlentagebau Turów liegt in der Wojewodschaft Niederschlesien, östlich des deutschen Ortes Zittau, im Grenzgebiet zwischen Polen, Tschechien und Deutschland. Der geplante zusätzliche Abbau der Braunkohle soll lauf dem Gebiet der Gemeinde Bogatynia stattfinden, die auf der südöstlichen Seite des bisherigen Tagebaugebiets liegt.

Der Antrag auf Fortführung des Abbaus der Braunkohlelagerstätte Turów ist Gegenstand einer Umweltverträglichkeitsprüfung, zu der eine grenzüberschreitende Beteiligung stattfindet. Federführend für die grenzüberschreitende Beteiligung zur Umweltprüfung für die Tagebauerweiterung und -verlängerung von Turów ist das sächsische Oberbergamt. Auch die Öffentlichkeit Brandenburgs kann sich an dem grenzüberschreitenden Umweltprüfungsverfahren beteiligen.

Brandenburgs Umweltministerium hat sich nach mehreren Anfragen im Landtag wie auch von Bürgern bei der Generaldirektion Umwelt in Warschau dafür eingesetzt, Informationen zur Fortführung des Abbaus der Braunkohlelagerstätte Turów im Grenzgebiet zu Sachsen und Tschechien zu erhalten.

Das Oberbergamt des Freistaats Sachsen macht die Unterlagen öffentlich zugänglich über die Webadresse:

sowie auf dem zentralen UVP-Portal des Freistaats Sachsen (Direktlink):

Einwendungen müssen bis spätestens 23. April 2019 bei folgendem Kontakt eingehen:

Regionalna Dyrekcja Ochrony srodowiska we Wroclawiu -
Regionaldirektion für den Umweltschutz in Wroclaw
Jana Matejki 6
50-333 Wroclaw
E-Mail: sekretari-at.wroclaw@rdos.gov.pl

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MLUL, Referat MB 2
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
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Dr. Jens-Uwe Schade
Pressesprecher
Tel.: 0331/ 866 -7016
E-Mail an Dr. Schade