MLUL

Aufgaben

Fachübergreifende Themen

Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Verwaltung und Service

02.04.2019EIP-Projekt für Effizienz-Modul für Biogasanlagen

Biogasanlage Neues Fenster: Bild - Biogasanlage - vergrößern © MIL
Termin: Mittwoch, 3. April
Ort: 13 Uhr
Treffpunkt: 14641 Ribbeck, Schloss, anschließend Besichtigung der Biogasanlage Havelland Hof Ribbeck

Ribbeck - Brandenburger Agrar-und Umweltstaatssekretärin Carolin Schilde informiert sich morgen über das Forschungsvorhaben „Stoffliche Verwertung von Gärresten und Produktion von Lignin in der Landwirtschaft“. Das Projekt wird im Rahmen der Europäischen Innovationspartnerschaft für den Agrarbereich (EIP-AGRI) mit Mitteln aus dem Agrarfonds ELER unter Federführung des Forschungsinstituts Biopos e.V. mit Praxispartnern umgesetzt.

Mit einem zu entwickelnden Verfahren zur Herstellung von Lignin soll eine wirtschaftliche und praxistaugliche Weiterverarbeitung von Gärresten aus landwirtschaftlichen Biogasanlagen entwickelt werden. Bei dem angestrebten Verfahren sollen keine weiteren Reststoffe anfallen und keine Emissionen entstehen. Vielmehr werden die Stoffe, die sich im Gärrest befinden, durch chemische und biologische Umwandlung wieder für die Biogaserzeugung verwendet. Das dabei separierte Lignin wird als Chemierohstoff genutzt. Beide Aspekte sollen die Effizienz der Biogasanlagen erhöhen und zugleich einen ökologisch und wirtschaftlich nachhaltigen Verwertungskreislauf für Gärreste etablieren. Mit vor Ort sind die Projektpartner:

  • Prof. Dr. Birgit Kamm, Mitglied des Vorstands BIOPOS e.V.; Honorarprofessorin Bio-Raffinerietechnik, BTU Cottbus,
  • Dr.-Ing. Christoph Hille, FI Biopos e.V.,
  • Johannes Funke, Geschäftsführer des Kreisbauernverbands Havelland,
  • Peter Kaim, Geschäftsführer Havellandhof Ribbeck GbR,
  • Detlef Wacker, Geschäftsführer Märkischer Hof Selbelang GbR.

Die EIP-Projekte werden von Praktikern, Wissenschaftlern, Beratern, Unternehmen sowie Verbänden und Vereinen in Netzwerken umgesetzt. Für das Programm werden von der Europäischen Kommission im Rahmen des Agrarfonds ELER beachtliche Fördermittel zur Verfügung gestellt, um Forschung und Wertschöpfung in der Agrar- und Ernährungswirtschaft zu unterstützen. Dafür stehen im Land Brandenburg bis 2020 25,6 Millionen Euro zur Verfügung.

Organisatorisch umgesetzt wird die Arbeit, indem Landwirte, Wissenschaftler und andere Akteure Operationelle Gruppen gründen. Die Landwirte übernehmen dabei eine Schlüsselrolle: Ihre Probleme bestimmen die Forschungsagenda. Sie sind gleichzeitig Akteure im Prozess der Lösungsfindung und auch die ersten Nutzer der zu erwartenden Ergebnisse.

Weitere Hinweise zu diesem und anderen Brandenburger EIP-Projekten einschließlich der Projektblätter bietet die Homepage: www.eip-agri.brandenburg.de

Auswahl

Jahr
Rubrik


Kontakt:

MLUL, Referat MB 2
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Internationale Kooperation
Dr. Jens-Uwe Schade
Pressesprecher
Tel.: 0331/ 866 -7016
E-Mail an Dr. Schade