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Gefahren der Afrikanischen Schweinepest ernst nehmen

Maßnahmen zur Verhinderung der Einschleppung nach Deutschland

Bache Neues Fenster: Bild - Bache - vergrößern © MLUL

Die Afrikanische Schweinepest als eine hochansteckende Viruserkrankung bedroht neben den Wildschweinen insbesondere auch die Hausschweinbestände. Angesichts der aktuellen Tierseuchenlage und der bisherigen Entwicklung ist es von großer Bedeutung, vorsorglich und vorbeugend Maßnahmen zur Verhinderung der Einschleppung nach Deutschland zu ergreifen. Dies betrifft nicht nur landwirtschaftliche Nutztierhalter und Jäger, vielmehr können alle Bürger durch das eigene Verhalten zur notwendigen Prävention beitragen.

Wichtige Hinweise zur Prävention und Verhaltensmaßregeln wurden von dem Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz (MdJEV) sowie dem Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit Brandenburg (Dezernat Tiergesundheit, Tierarzneimittel und Tierschutz) zusammengestellt.

Gleichzeitig informiert auch das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) über das aktuelle Tierseuchengeschehen im Bereich der anzeigepflichtigen Afrikanischen Schweinepest. 

Weiterführende Beiträge:

  • Erlegungsprämie Schwarzwild

    Deutliche Reduzierung des Schwarzwildbestandes ist ein prioritäres Ziel im Rahmen der ASP-Prävention

    Wildschweine auf Futtersuche Neues Fenster: Bild - Wildschweine auf Futtersuche - vergrößern © MLUL

    Mit Beginn des Jagdjahres 2018/2019 führte Minister Vogelsänger die landesweite Erlegungsprämie in Brandenburg ein. Jagdausübungsberechtigte (JAB) können eine Erlegungsprämie beantragen, die als Ausgleich für den entstandenen Mehraufwand zur Reduzierung der Schwarzwildbestände gewährt wird. Gleichzeitig soll ein Anreiz geschaffen werden, verstärkt Schwarzwild zu bejagen.

  • Reduzierung von Schwarzwild - Betreiben von Saufängen

    Praxisleitfaden und Genehmigung zum Betrieb

    Saufang Neues Fenster: Bild - WEB Saufang - vergrößern © LFE

    Landesweit sehr hohe Schwarzwilddichten vor dem Hintergrund der immer näher rückenden Seuchenfront der Afrikanischen Schweinepest machen es dringend erforderlich, die Schwarzwildbestände unter Anwendung aller verfügbaren Möglichkeiten zu reduzieren. Dazu gehört als ein ergänzendes und wirksames Instrument der Fallenfang.

  • Erlegung von Schwarzwild

    Ausnahme vom Verbot der Verwendung von künstlichen Lichtquellen

    Wildschwein im Scheinwerferlicht Neues Fenster: Bild - Wildschwein im Scheinwerferlicht - vergrößern Wildschwein im Scheinwerferkegel © MLUL

    Der Ansatz für eine Verhinderung eines Eintrages der Afrikanischen Schweinepest (ASP) nach Brandenburg ist von hoher Relevanz. Zur Erlegung von Schwarzwild wird gemäß § 26 Absatz 2 des Jagdgesetzes für das Land Brandenburg (BbgJagdG) eine Ausnahme vom Verbot der Verwendung von künstlichen Lichtquellen (allgemein gebräuchlichen Taschenlampen oder [Hand-]Scheinwerfern) zugelassen.

Externe Links

Frischling © MLUL

Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz (MdJEV)



Friedrich-Löffler-Institut (Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit)


Vortragsinformation

Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung - Tierärtzliche Hochschule Hannover: Dr. Oliver Keuling


Kontakt

Referat 35 - Wald und Forstwirtschaft, Oberste Jagdbehörde

Ina Sahlmann
E-Mail an Ina Sahlmann 
Tel.: 0331-866-7656
Fax: 0331-866-7603