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Die Bekämpfung der Beifußblättrigen Ambrosie auf landwirtschaftlichen Flächen

Handlungsempfehlungen

Deckblatt Broschüre Ambrosia Neues Fenster: Bild - Deckblatt Broschüre Ambrosia - vergrößern © MLUL

Die Beifußblättrige Ambrosie sorgt seit einigen Jahren immer wieder für Schlagzeilen. Im Vordergrund steht dabei das hohe allergene Potenzial ihrer Pollen und das damit verbundene gesundheitliche Risiko. Breitet sich die Pflanze in Größenordnungen auf Ackerflächen aus, kann sie auch zum gefürchteten Unkraut werden.

In Südbrandenburg haben wir es mit einem Gebiet zu tun, in dem die Ambrosie in solchem Ausmaß auftritt. Die Pflanze kommt hier an Wegen und Straßenrändern und auf vielen landwirtschaftlichen Anbauflächen vor. Auf einigen Standorten ist sie so häufig, dass sie den Anbau bestimmter Kulturen erschwert und als Ackerunkraut gezielt bekämpft werden muss.

2009 hat die Landesregierung Brandenburg den Arbeitskreis Ambrosia einberufen. Ziel ist es, die Bestände der Ambrosie im Land zu minimieren und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Seitdem ist einiges passiert. Dazu zählen die Einrichtung einer Ambrosia-Meldestelle, eine Ambrosia-App für Smartphones, die Bekämpfung der Pflanze an Straßenränderndurch den Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg, Bekämpfungsversuche des Pflanzenschutzdienstes des Landesamtes für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) sowie zahlreiche Schulungs- und Informationsveranstaltungen.

Das Brandenburger Agrarministerium konzentriert sich in der Arbeitsgruppe vor allem auf Hilfen für betroffene Landwirtschaftsbetriebe. Dazu gehörte die Einrichtung einer Projektstelle beim LELF für die Beratung der Landwirte im Hauptverbreitungsgebiet und Informationen zum Thema wie sie die vorliegende Broschüre bietet. Dieses Heft richtet sich in erster Linie an landwirtschaftliche Unternehmen, aber auch an Fachbehörden und Berater. Neben Hinweisen zur Biologie und Bestimmung der Pflanzen enthält sie acker- und pflanzenbauliche Empfehlungen sowie konkrete Pflanzenschutzstrategien zur Reduzierung des Samenpotenzials belasteter Anbauflächen. Die Handlungsempfehlungen wurden auf der Basis der Erfahrungen in Brandenburg erarbeitet, sind aber übertragbar auf die Probleme anderer Bundesländer.

Kontakt

Referat 36 - Acker- und Pflanzenbau, Pflanzenschutz, Gartenbau, Düngemittelrecht
Dr. Cornelia Müller
E-Mail an Cornelia Müller
Tel.: 0331-866-7696
Fax: 0331-866-7603