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Broschüre zur Agrarforschung veröffentlicht

25 Jahre Agrarforschung in Mehrländereinrichtungen Brandenburgs – Ein Erfolgserlebnis

Deckblatt Broschüre Agrarforschung im Land Brandenburg 2016 Neues Fenster: Bild - Deckblatt Broschüre Agrarforschung im Land Brandenburg 2016 - vergrößern © MLUL

Vor nunmehr 25 Jahren wurden die in diesem Heft vorgestellten Forschungseinrichtungen als Mehrländereinrichtungen in der Rechtsform eingetragener Verein gegründet. Dieser Status Mehrländereinrichtung ist bis heute einmalig in Deutschland. Als Grundlage der Etablierung einer leistungsfähigen Agrarforschung in Brandenburg sind die Empfehlungen des Wissenschaftsrats der Bundesrepublik Deutschlands von 1991 im Ergebnis der Evaluierung der Institute der ehemaligen Akademie der Landwirtschaftswissenschaften der DDR zu sehen. Bahnbrechend war die Empfehlung zur Neugründung von Mehrländereinrichtungen mit Sitzland Brandenburg. Mit dem Kabinettbeschluss vom 2. Juni 1992 zur Etablierung der außeruniversitären Agrarforschung wurden die Empfehlungen des höchsten Wissenschaftsgremiums in Brandenburg umgesetzt.

Brandenburg als Sitzland trägt durch infrastrukturelle und fachprojektbezogene Förderung der Einrichtungen Sorge, dass kofinanzierende Bundesländer von den Forschungsstandorten partipizieren können. Die Einrichtungen sind Unikate in den neuen Bundesländern und haben durch ihre fachliche Kompetenz starke nationale und internationale Ausstrahlung.

Durch den Einsatz von EFRE-Mitteln seit 1999 konnten die Forschungsstandorte auf Höchstniveau gebracht werden. Diese Entwicklung wird auch in der laufenden Förderperiode konsequent fortgesetzt. Somit hat die EU wesentlichen Anteil am Erfolgserlebnis Mehrländereinrichtungen.

Die Forschungsinhalte sind vielgestaltig, von höchster Aktualität und Praxiswirksamkeit. Das Spektrum reicht von Bienenwirtschaft, Binnenfischerei, Tierzucht und Tierhaltung, Milchwirtschaft, Ernährungswirtschaft bis zur umweltgerechten Bergbausanierung.

Ergebnisse der Forschungsarbeiten sind fester Bestandteil des Wissenstransfers im Rahmen der Aus-, Fort- und Weiterbildung im Agrarbereich.

Auch die Landwirtschaft als tragende Säule der Entwicklung ländlicher Räume im Land Brandenburg unterliegt der Globalisierung und dem demografischen Wandel. Die Wettbewerbsfähigkeit der ländlich geprägten Struktur Brandenburgs steht vor großen Herausforderungen. Gebraucht werden neue Ideen, neue regionale Produkte und Wertschöpfungsfelder, neue Wege zum Schließen von Stoffkreisläufen.

Die Herausforderungen der Zukunft sind nur durch wissenschaftliche Durchdringung des Systems ländlicher Räume als Grundlage für die Lebensqualität des Gemeinwesens lösbar.


Kontakt

Referat 34 - Agrarbildung und -forschung, Agrarmarkt, Tierzucht, Oberste Fischereibehörde
Dr. Hardi Rabisch
E-Mail an Herrn Dr. Rabisch
Tel.: 0331-866-7632
Fax: 0331-866-7603