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23.01.2018Umweltministerium entschärft Probleme der Landwirtschaft im Zusammenhang mit vernässten Flächen

Potsdam – Wegen der anhaltenden Nässe auf vielen landwirtschaftlichen Flächen haben Landwirte derzeit Probleme, die Gülle zeit- und fachgerecht auszubringen. Brandenburgs Agrar- und Umweltministerium hat deshalb schnell die nötigen Rahmenbedingungen geschaffen, um die Einrichtung befristete Gülle-Lager zu ermöglichen.

Die hohen Niederschlagsmengen der vergangenen Wochen und Monate haben dazu geführt, dass viele Flächen so vernässt sind, dass die Gülle vor Beginn der Sperrfrist nicht ausgefahren werden konnte.

Bei einigen Landwirtschaftsbetrieben führt das dazu, dass die rechtlich vorgeschriebene Mindestlagerkapazität von sechs Monaten für Gülle nun nicht mehr ausreichend ist. Die Düngeverordnung sieht für diese Fälle keine Möglichkeit der Befreiung von der Sperrfrist vor.

Zu den von Landwirten zu ergreifenden Maßnahmen zählen beispielsweise das Abfahren der Gülle zu anderen Lagerstätten oder die Herstellung von zusätzlichen Lagerstätten. Für letztere Maßnahme kommen in Anbetracht des zur Verfügung stehenden kurzen Zeitraumes nur befristete Notlager in Betracht.

Das Agrar- und Umweltministerium hat nun kurzfristig die wasserrechtlichen Anforderungen an solche Notlager, die eine sichere Lagerung der Gülle bis zu ihrer Ausbringung  ermöglichen, mit einem Rundschreiben an die zuständigen Unteren Wasserbehörden der Landkreise geregelt und somit das Problem entschärft.

Weitere Informationen:

  • Erlass des MLUL vom 19. Januar 2018
    "Hinweise zum Umgang mit Anzeigen zur Schaffung von zusätzlichen Lagerkapazitäten für Gülle zur Überbrückung der Sperrfrist"

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