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23.04.2018Extremwetter 2017: Auszahlungen der Hilfen beginnt

PotsdamNachdem der Landtag im Rahmen der Verabschiedung des Nachtragshaushalts 2018 in seiner März-Sitzung 20 Millionen Euro eingestellt hat, konnte die InvestitionsBank des Landes Brandenburg (ILB) nun mit Hochdruck daran arbeiten, um die ersten Bewilligungsbescheide für Brandenburger Landwirtschafts- und Gartenbauunternehmen, die im Jahr 2017 besonders unter Starkregen, Frost beziehungsweise Dürre zu leiden hatten, auszureichen.

Insgesamt wurden beim Land 183 Anträge nach der Richtlinie zur Gewährung finanzieller Unterstützung zur Minderung von Einkommensverlusten aufgrund von Witterungsverhältnisse gestellt, die auf der Grundlage einer bundeseinheitlichen Rahmenrichtlinie erarbeitet wurde.

Nach den Regularien der EU können betroffene Agrarunternehmen einen teilweisen Schadensausgleich aufgrund extremer Wetterereignisse erlangen. Hierfür müssen die Antragsteller Unterlagen beibringen, wie hoch die Schäden sind. Anträge können nur Betriebe stellen, die Verluste von mindestens 30 Prozent, bezogen auf den durchschnittlichen wirtschaftlichen Ertrag der vergangenen drei Jahre, nachweisen können. Diese Berechnungen können die Betriebe erst nach dem Ende eines Kalenderjahres vorlegen. Zudem mussten im Landeshaushalt Vorkehrungen getroffen werden, um die aus öffentlichen Mitteln bereitgestellten Hilfszahlungen abzubilden. Da die Betriebe auch selbst Vorsorge gegen Witterungsschäden treffen, waren bei der Ermittlung des Gesamtschadens etwaige Versicherungszahlungen beziehungsweise Hilfen Dritter abzuziehen.

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