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24.04.2018Pop und Paragraphen – Musikszene und Verwaltung diskutieren am Tag gegen Lärm unter dem Motto „Laut war gestern“

Potsdam - „Laut war gestern!“ – unter diesem Motto jährt sich am 25. April der 21. Tag gegen Lärm. Das Brandenburger Umweltministerium hat aus diesem Anlass, in Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur Brandenburg e.V. morgen Akteure aus der Brandenburger Pop-Musikszene, aus Verwaltungen von Brandenburger Kommunen mit Festivalaktivitäten und aus dem Landesamt für Umwelt zu einem Erfahrungsaustausch eingeladen.

Das diesjährige Motto soll mit dem Thema Freizeitlärm verknüpft werden. „Wir befassen uns hierbei insbesondere mit den Möglichkeiten, die das Land Brandenburg als Kultur- und Festivalland bieten kann“, unterstreicht der Minister. Dabei sollen sowohl das Bedürfnis von Anwohnern nach Ruhe als auch der Rahmen, in dem Musikfestivals, Open-Air-Events oder andere Veranstaltungen unter Lärmschutzaspekten stattfinden können, diskutiert werden. Der POPUP-Kongress, der am 22. und 23. März in Potsdam unter Schirmherrschaft von Ministerpräsident Dietmar Woidke stattfand, hat nochmals deutlich gemacht, wie wichtig und vielfältig Brandenburgs Musikszene ist.

 „In der Diskussion soll es um Verabredungen zwischen Verwaltungen und Künstlern gehen, wieviel Lärm als unvermeidbar hinzunehmen ist und inwieweit wir negative Auswirkungen bei Konzerten verhindern beziehungsweise diesen vorbeugen können“, so Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger.

Das Motto „Laut war gestern!“ soll Ansporn sein, die Rahmenbedingungen für Brandenburger Festivalaktivitäten für die Zukunft besser zu regeln. Dies schließt technische und organisatorische Maßnahmen zum Lärmschutz ein und stellt sich dem Anspruch, die unterschiedlichen Interessen von Ruhebedürftigen und Festivalbesuchern in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen.

„Dabei wird es darum gehen, sich über die Bedürfnisse und Erfordernisse auszutauschen und zu prüfen, ob gegebenenfalls landesrechtliche Regelungen zum Freizeitlärm weiterentwickelt werden müssen“, so Vogelsänger.

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