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03.05.2018Vogelsänger überreicht rund 2 Millionen für Rekonstruktion der Parkanlage und der Orangerie am Schloss Altlandsberg

Altlandsberg – Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger hat heute  in Altlandsberg Zuwendungen in Höhe von rund 2 Millionen Euro an Bürgermeister Arno Jaeschke überreicht. Mit den Fördermitteln sollen sowohl die historische Parkanlage am Schloss Altlandsberg rekonstruiert und die Orangerie wieder aufgebaut (1,9 Mio. Euro) als auch ein gemeindeübergreifendes Wegeleitsystem (122.00 Euro) installiert werden. Die Mittel werden aus dem Förderprogramm für ländliche Entwicklung (LEADER) zur Verfügung gestellt.

„Mit dem Schlosspark wird ein bedeutendes Gartendenkmal für die Bürger und Besucher wieder erlebbar werden und somit das gesamte Schlossareal und auch die jetzt bereits vorhandenen kulturellen und touristischen Angebote erweitern und aufwerten“, betonte Minister Vogelsänger.

Bei der neu zu gestaltenden Parkanlage handelt es sich um den Lustgarten des ehemals königlichen Schlosses von Altlandsberg, der als historischer Garten zusammen mit dem Schlosshof und der Schlossterrasse zum Kern der barocken Anlage aus dem 17. und frühen 18. Jahrhundert gehört. Zu dem Ensemble gehörte auch eine Orangerie. In Anlehnung an den historischen Gebäudebestand wird an dieser Stelle nun ein Neubau errichtet werden.

Zusätzlich wird ein modernes gemeindeübergreifendes Leitsystem zur örtlichen Vernetzung innerhalb der Gartennachbarn (mit Anschluss an Marzahn-Hellersdorf) gefördert. Besonderes Augenmerkt wird hier auf Schriftgröße und Kontrast, Bildsymbole sowie Mehrsprachigkeit gelegt.

Mit dem Investitionsvorhaben sollen mindestens ein Arbeitsplatz gesichert sowie zwei neue geschaffen werden. Die Bewirtschaftungskosten werden von der Stadt Altlandsberg und einer in deren Eigentum befindlichen Betriebsgesellschaft getragen.

Geschichte des Schlosses Altlandsberg

Einst war Altlandsberg Landsitz des Otto von Schwerin, erster Minister des Großen Kurfürsten und Erzieher der beiden Kurprinzen. Friedrich I., später Kurfürst von Brandenburg und König in Preußen, verbrachte hier seine Jugend. Er kaufte im Jahre 1708 das Schwerinsche Schloss und baute es zur Nebenresidenz aus. Nach dem Tode von Friedrich I. gab sein Sohn Friedrich Wilhelm I. im Jahr 1713 das Schloss als Residenz auf und ließ die Ausstattung entfernen. 1757 brannte es ab.

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