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14.06.2018Botschaftsvertreter besuchen agrarwissenschaftliche Einrichtungen und Projekte im Land Brandenburg

Termin: Montag, 18. Juni
Zeit und Ort: siehe Ablauf

Hohen Neuendorf/Potsdam/Beelitz – Insbesondere der Name Albrecht Daniel Thaer steht dafür, dass Brandenburg im 19. Jahrhundert zur Wiege der modernen Agrarwissenschaften wurde. Agrarforschung wurde seitdem in der Region hoch gehalten. Aus dem Erbe der zu Wendezeiten abgewickelten Akademie der Landwirtschaftswissenschaften hat das Land eine Reihe von wissenschaftlichen Einrichtungen der Agrarforschung übernommen, die Brandenburg weiter zu einem Hotspot in diesen Disziplinen machen. Am kommenden Montag (18. Juni) besuchen auf Einladung von Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger in Berlin akkreditierte Botschaftsvertreter wissenschaftliche Einrichtungen und Projekte im Land Brandenburg.

Fototermine: 09:00 bis 11:00 Uhr

Länderinstitut für Bienenkunde Hohen Neuendorf e.V. (LIB), Friedrich-Engels-Straße 32, 16540 Hohen Neuendorf, Vorstellung der Arbeitsschwerpunkte, Rundgang/Besichtigung

Eine Hauptrichtung der Forschungseinrichtung ist die Förderung der Imkerei. Der Erhalt und der Ausbau der Bienenhaltung sind von zentraler ökologischer und ökonomischer Bedeutung. Die Züchtung von krankheitsresistenten Bienen ist langfristig die einzige denkbare Alternative, auch wenn kurz- und mittelfristig der Einsatz von umweltverträglichen biologischen Bekämpfungsmethoden von Bienenkrankheiten in das Konzept einbezogen werden müssen. So verfolgt das LIB das Ziel, wissenschaftliche Grundlagen auf allen Gebieten der Bienenkunde zu schaffen. Im Vordergrund stehen dabei Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Züchtung, der Varroaresistenz, der Bekämpfung von Bienenkrankheiten, der Bienenweideverbesserung sowie der Honigqualität.

15:00 bis 16:45 Uhr

Institut für Binnenfischerei e.V. Potsdam-Sacrow (IFB), Im Königswald 2, 14469 Potsdam (Zufahrt über Groß Glienicke, Sacrower Allee), Vorstellung der Arbeitsschwerpunkte, Rundgang/Besichtigung

Das Institut konzentriert sich an der Schnittstelle von Grundlagenforschung und Praxis auf die fischereilichen und fischökologische Forschung in Binnengewässern. Die Arbeiten umfassen eine breite Palette an Themen aus den Bereichen Erwerbs- und Angelfischerei, Fisch- und Gewässerökologie, Aquakultur sowie Fischzucht. Schwerpunktmäßig wurden unter anderem Aal, Lachs und Zander bearbeitet. Das Institut unterstützt die fischereiliche Fach- und Hochschulausbildung und informiert die Öffentlichkeit zu aktuellen Entwicklungen in den Bereichen Fische, Fischerei und Binnengewässer.

17:30 Uhr

Besuch eines Spargelfelds der Brüder Jakobs auf dem Weg nach Beelitz sowie des Spargelhofs Jakobs in Beelitz, 14547 Beelitz, Kähnsdorfer Weg 1a, Vorstellung des Spargelhofs, Projekt Direktvermarktung

Seit einigen Wochen ist der Beelitzer Spargel EU-weit als regionale Spezialität geadelt worden. Die Europäische Kommission hat den Beelitzer Spargel am 15. März in die Liste der geschützten europäischen Produkte aufgenommen. Nur Spargel, der rund um die Stadt Beelitz im Land Brandenburg angebaut wird, darf damit das EU-Siegel „geschützte geografische Angabe“ (g.g.A.) tragen.

Der gastgebende Betrieb ist vor allem der Initiative zweier niederrheinischer Brüder zu verdanken, die in der Mark eine neue Heimat gefunden haben. Jürgen und Josef Jakobs gründeten 1996 in Schäpe beziehungsweise 2001 in Beelitz einen Spargelanbaubetrieb. Inzwischen werden auch Erdbeeren, Himbeeren, Kulturheidelbeeren angebaut sowie zwei Hofgaststätten betrieben. Spargel kultivieren die Jakobs-Brüder auf 250 Hektar, genau genommen auf 230 Hektar weißen und auf 20 Hektar grünen Spargel.

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Dr. Jens-Uwe Schade
Pressesprecher
Tel.: 0331/ 866 -7016
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