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19.06.2018Land stellt rund zwei Millionen Euro für Ertüchtigung der Deponie Eberswalde Ostend zur Verfügung

Icon Entsorgungsanlagen (Foto: MEAB) Neues Fenster: Bild - Icon Entsorgungsanlagen - vergrößern © MEAB
Termin: Freitag, 22. Juni
Zeit: 10:00 Uhr
Ort: Barnimer Dienstleistungsgesellschaft mbH (BDG)
Beratungsraum
Ostender Höhen 70
16225 Eberswalde

Eberswalde - Am kommenden Freitag (22. Juni) wird Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger an den Amtsleiter des Bodenschutzamtes des Landkreises Barnim, Joachim Hoffmann, einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 1,9 Millionen Euro für die Ertüchtigung der Deponie Eberswalde Ostend übergeben. Mit den Fördermitteln sollen insbesondere das Gaserfassungssystem sowie die Errichtung der dafür erforderlichen Oberflächenabdichtung auf der Deponie finanziert werden.

Auf der Deponie Eberswalde Ostend wurden bereits seit den 50er Jahren Siedlungsabfälle, welche ein großes Potenzial zur Bildung von schädlichen Klimagasen  besitzen, abgelagert. Mit der Abdichtung des letzten Bauabschnitts wird das Deponiegas in Gänze gefasst und gezielt zur Energiegewinnung genutzt. Damit wird ein bedeutender Beitrag zum Klimaschutz geleistet.

In der aktuellen Programmperiode stehen Brandenburg 20 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung zur Förderung von Maßnahmen zur Reduzierung von CO­2 und anderen Treibhausgasen auf Deponien zur Verfügung. Im Rahmen dieses Förderschwerpunkts können sowohl Oberflächenabdichtungssysteme und  innovative Anlagen zur Erfassung und Entsorgung der sich verringernden Deponiegasmengen – sogenannte Schwachgastechnik – als auch die Vorbereitung von Deponieoberflächen zur Installation von Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien (zum Beispiel Photovoltaik- oder Windkraftanlagen) gefördert werden.

Brandenburg trägt mit den genannten Maßnahmen zum Schutz des Klimas als wesentlichen Bestandteil der Energiestrategie des Landes bei und leistet somit auch einen nicht unerheblichen Teil zur Einhaltung der UN-Klimaziele, insbesondere zur Begrenzung der globalen Erwärmung auf unter zwei Grad Celsius.

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MLUL, Referat MB 2
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Dr. Jens-Uwe Schade
Pressesprecher
Tel.: 0331/ 866 -7016
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