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24.08.2018Vogelsänger auf Bio-Tour

Termin: Montag, 27. August
Zeit: 9.20 Uhr
Ort: Lobetaler Bio, Sydower Feld 1, 16359 Biesenthal

Potsdam – Am Montag (27. August) besucht Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger vier Bio-Betriebe.

Die Lobetaler Bio-Molkerei der Hoffnungstaler Werkstätten gGmbH gibt es seit Januar 2010. Dort werden jährlich 2,1 Millionen Liter Bio Vollmilch verarbeitet. Die Produktpalette umfasst etwa 80 Prozent Jogurt, 15 Prozent Trinkmilch und 5 Prozent Quark. Die Hälfte der benötigten Bio-Milch liefern die rund 200 Lobetaler Kühe an den Standorten Lobetal und Dreibrück. Die wichtigsten Absatzmärkte liegen zu 80 Prozent in Berlin und Brandenburg. Die verbleibenden 20 Prozent überregional. Das meiste davon im Raum Hamburg, Sachsen und Thüringen. Die Bio-Molkerei ist ein Betriebszweig der Hoffnungstaler Werkstätten gGmbH und beschäftigt 26 Menschen mit Behinderung. Die Bio-Molkerei vereint ökologische und soziale Aspekte. Das fängt bei der Landwirtschaft an, die seit 2010 nach Naturland-Richtlinien arbeitet. Ebenfalls werden die zugeführten Früchte und Zutaten nach Bio-Standards produziert. Selbst der Jogurtbecher setzt auf ein Talkum-Kunststoff-Gemisch, das den Kunststoff-Einsatz um die Hälfte und den CO2-Ausstoß um etwa 30 Prozent reduziert. Auf Aluminium wird ganz verzichtet. Zum Selbstverständnis der Lobetaler Bio-Molkerei gehört es, dass in den gesamten Produktionsprozess Menschen mit Behinderungen entsprechend ihren Fähigkeiten eingebunden sind.

Information zur Hoffnungstaler Werkstätten gGmbH

Die Hoffnungstaler Werkstätten gGmbH (Anerkannte Werkstatt für behinderte Menschen) bietet rund 940 Menschen mit Behinderung an acht Standorten in Brandenburg einen Arbeitsplatz. Davon über 800 Plätze im Arbeitsbereich, 83 Plätze im Berufsbildungsbereich und 49 Plätze im Förder- und Beschäftigungsbereich. Die Beschäftigten der Hoffnungstaler Werkstätten sind tätig in den Arbeitsfeldern Bio-Molkerei, Bio-Gartenbau, Landschaftsgärtnerei, Barnimer Baumschulen Biesenthal, Zierpflanzenbau, Dienstleistungen, Industriefertigung, Event-Gastronomie. Der Förder- und Beschäftigungsbereich der Werkstätten bietet Menschen mit Behinderungen, die nicht oder noch nicht werkstattfähig sind, Teilhabe am Arbeitsleben. Im Berufsbildungsbereich erhalten Menschen mit Behinderung berufliche Bildung in verschiedenen Arbeitsfeldern. Hauptstandort der Werkstätten ist Biesenthal.

Weitere Stationen

Zeit: 10.40 Uhr
Ort: Biohof Behring am Gamengrund, Berliner Straße. 23b, 16259 Höhenland OT Leuenberg

Bio in Familie

Der Leuenberger Familienbetrieb arbeitet seit 1992 nach den Bioland-Richtlinien. Zum Unternehmen gehören zwei Hofstellen mit über 100 Jahren alten Gebäuden. Zum Biohof gehören rund 150 Hektar Acker, Weide, Streuobstwiese, Wald und 180 Mutterschafe. Schafprodukte, Wurst, Getreide oder Apfelsaft werden ab Hof verkauft.

Zeit: 12.00 Uhr
Ort: MEV Märkische Erzeuger- und Vermarktungsorganisation Altlandsberg OT Wesendahl, Dorfstraße 37, 15345 Altlandsberg

Aus der Region und für die Region

Die Mitglieder der Märkischen Erzeuger- und Vermarktungsorganisation GmbH (MEV) produzieren Qualitätsobst und -gemüse in den Bundesländern Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Schwerpunkt der Obstproduktion sind Äpfel, Pflaumen, Süß- und Sauerkirschen, Erdbeeren, Sanddorn- sowie Aroniabeeren. Schwerpunkt der Gemüseproduktion sind Gurken, Rotkohl und Kürbis. Die Gesamtanbaufläche der MEV beträgt über 1.350 Hektar. Jährlich werden 50.000 Tonnen Obst und Gemüse termingerecht dem Lebensmitteleinzelhandel und der Verarbeitungsindustrie zur Verfügung gestellt. Unter Wahrung und Beachtung der natürlichen Kreisläufe und regionalen Gegebenheiten werden die Lebensmittel nach den Richtlinien der integrierten Produktion und QS-GAP produziert. Erzeuger mit biologischem Anbau entsprechend der EG-ÖKO-Verordnung vervollständigen unser Sortiment. Die Qualitätssicherung im Fruchthandel wird mit dem IFS-Standard garantiert.

Zeit: 14.00 Uhr
Ort: Lienig Wildfruchtverarbeitung GmbH Dabendorf, Märkische Straße 66, 15806 Zossen

Sanddorn in Bio-Qualität

Auch die Firma Lienig Wildfruchtverarbeitung mit Frank Lienig gehört zu den ersten Verarbeitern von Sanddorn in der Mark. Die Lienig Wildfruchtverarbeitung Zossen in Brandenburg ist Lieferant und Dienstleister der Nahrungsmittelindustrie, spezialisiert auf den Getränke- und Fruchtsaftbereich. Im Unternehmen werden Sanddornprodukte vermarktet. Mit der Produktion eines weitgehend trubstabilen Saftes (Pürees) mit Fruchtfleisch gelang Lienig ein echter Qualitätssprung. Das Unternehmen schaffte damit eine wesentliche Voraussetzung für eine breite Marktakzeptanz von Getränken auf Sanddornbasis auch bei den großen Handelsketten.

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Kontakt:

MLUL, Referat MB 2
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Internationale Kooperation
Dr. Jens-Uwe Schade
Pressesprecher
Tel.: 0331/ 866 -7016
E-Mail an Dr. Schade