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03.09.2018Aus Gutsscheune wird Kulturscheune

Termin: Freitag, 7. September
Zeit:    12.30 Uhr
Ort: Gutsscheune Ribbeck, Am Birnbaum 15, 14641 Nauen OT Ribbeck

Nauen – Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger überreicht am kommenden Freitag (7. September) im Nauener Ortsteil Ribbeck einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 214.000 Euro an den Kulturverein Ribbeck e.V., davon sind rund 171.000 Euro EU-Mittel. Das Geld kommt aus dem Förderprogramm für ländliche Entwicklung (LEADER) und wird für die Sanierung der denkmalgeschützten Gutsscheune Ribbeck zur Verfügung gestellt. Das Gebäude wird künftig ein Ort für Kulturveranstaltungen, Tourismus und regionalen Austausch sein. Die zuwendungsfähigen Gesamtausgaben für das Projekt liegen bei rund 285.000 Euro.

Die Ribbecker Gutsscheune ist ein Gebäude von beeindruckenden Dimensionen: Mit einer Gesamtlänge von mehr als 75 Metern und 14 Meter Höhe ist sie ungefähr so lang wie Kirche und Schloss Ribbeck zusammen. Sie wurde Mitte des 19. Jahrhunderts unter der Herrschaft von Hans Georg Karl Friedrich Ernst von Ribbeck als Teil des neuen Wirtschaftshofs in sogenannter Kalk-Pisé-Technik erbaut und diente damals zur Unterbringung der Ernte des gesamten Dorfs.

Heute steht die Scheune unter Denkmalschutz. Nach dem 2. Weltkrieg wurde in einem kleineren Teil im südlichen Bereich der Scheune ein Bauernhaus integriert, welches auch heute noch bewohnt ist. Der größere Teil der Scheune steht jedoch seit Jahren leer und verfällt. Dieser Verfall soll nun gestoppt werden. Im Vordergrund steht die Erneuerung des Dachtragwerks und der etwa 800 Quadratmeter umfassenden Dacheindeckung. Auch sind Arbeiten am Mauerwerk sowie der Einbau einer Elektroanlage und Sanitäranlagen vorgesehen. Ziel ist es, den großen Raum für Veranstaltungen wie die Ribbecker Sommernacht und andere Kulturveranstaltungen nutzbar zu machen, ohne dadurch größere laufende Kosten zu verursachen.

Zudem soll das Gebäude künftig für Märkte, Ausstellungen und offene Projektarbeiten zur Verfügung stehen.

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MLUL, Referat MB 2
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Dr. Jens-Uwe Schade
Pressesprecher
Tel.: 0331/ 866 -7016
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