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21.09.2018Rund 644.000 Euro für Ertüchtigung der Deponie Lübben-Ratsvorwerk

Termin: Dienstag, 25. September
Zeit: 16:00 Uhr
Ort: Entsorgungszentrum des KAEV „Niederlausitz“
Lübben-Ratsvorwerk
Ratsvorwerk 20
15907 Lübben

Lübben - Am kommenden Dienstag (25. September) wird Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger an den Verbandsvorsteher des Kommunalen Abfallentsorgungsverbandes „Niederlausitz“, Bernhard Schindler, einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 644.000 Euro für die Ertüchtigung der Deponie Lübben-Ratsvorwerk übergeben. Mit den Fördermitteln soll innovative Schwachgastechnologie inklusive eines Blockheizkraftwerks und eines Gasspeichers finanziert werden. Die Gesamtkosten betragen rund 805.000 Euro.

Die Deponie Lübben-Ratsvorwerk gast langsam aus, besitzt aber trotzdem noch ein hohes Treibhausgaspotential. Diese klimaschädlichen Deponiegase sollen gezielt erfasst und entsorgt werden. Mit Fördermitteln von rund 644.000 Euro wird die Deponie Lübben-Ratsvorwerk innovative Technik erhalten, welche auch die sich stetig verringernden Deponiegasmengen komplett verstromen wird.

In der aktuellen Programmperiode stehen Brandenburg 20 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung zur Förderung von Maßnahmen zur Reduzierung von CO­2 und anderen Treibhausgasen auf Deponien zur Verfügung. Im Rahmen dieses Förderschwerpunkts können sowohl Oberflächenabdichtungssysteme und  innovative Anlagen zur Erfassung und Entsorgung der sich verringernden Deponiegasmengen – sogenannte Schwachgastechnik – als auch die Vorbereitung von Deponieoberflächen zur Installation von Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien (zum Beispiel Photovoltaik- oder Windkraftanlagen) gefördert werden.

Auf der Deponie Lübben-Ratsvorwerk wurden in der Vergangenheit Siedlungsabfälle, welche ein großes Potenzial zur Bildung von schädlichen Klimagasen besitzen, abgelagert. Mit Hilfe von Fördermitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung konnte die Deponie bereits abgedichtet werden und künftig werden auch die dort entstehenden Schwachgase in Strom umgewandelt.

Brandenburg trägt mit den genannten Maßnahmen nicht unerheblich zur Einhaltung der UN-Klimaziele, insbesondere zur Begrenzung der globalen Erwärmung auf unter zwei Grad Celsius bei.

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Dr. Jens-Uwe Schade
Pressesprecher
Tel.: 0331/ 866 -7016
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