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Förderung von Beratungsdienstleistungen

Verbesserung der wirtschaftlichen, tier- und umweltbezogenen Produktionsbedingungen

Beratung zum Erdbeeranbau Neues Fenster: Bild - Beratung zum Erdbeeranbau - vergrößern © MLUL; Offergeld

Richtlinie des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg zur Förderung der Inanspruchnahme von landwirtschaftlichen Beratungsdienstleistungen

Zielsetzung

Die Förderung dient der Verbesserung der wirtschaftlichen, tier- und umweltbezogenen Produktionsbedingungen zur Gewährleistung einer leistungsfähigen und an zukünftige Anforderungen ausgerichteten Landwirtschaft.

Wer kann gefördert werden?

Eine Besonderheit der Richtlinie besteht in der Unterscheidung zwischen Antragsteller und Endbegünstigten. Antragsteller und damit Zuwendungsempfänger sind die Anbieter von Beratungsdienstleistungen. Der Endbegünstigte ist der landwirtschaftliche bzw. gartenbauliche Betrieb, der eine geförderte Beratungsdienstleistung erhält.

Welche Voraussetzungen sind erforderlich?

Die Beratungsdienstleistungen sind von öffentlichen oder privaten fach- und sachkundigen Stellen zu erbringen (s. Anlage 2 der Richtlinie).

Was wird gefördert?

Zu den förderbaren Schwerpunkten gehören u. a. die Beratung zur Diversifizierung, zu produktionstechnischen und betriebswirtschaftlichen Aspekten, zur Eindämmung des Klimawandels und Anpassung an seine Folgen und zum Tierwohl genau so wie die Beratung ökologischer Betriebe zur Optimierung ihres Managements und der Vermarktung. Darüber hinaus ist es über die neue Richtlinie möglich, sich zu sozioökonomischen Themen, wie zum Beispiel Liquiditätsproblemen, beraten zu lassen. Insgesamt listet die Richtlinie 23 Beratungsschwerpunkte auf (s. Anlage 1 der Richtlinie).

Welche Einschränkungen gibt es?

Die Zuwendungen dürfen nur für solche Vorhaben gewährt werden, die zum Zeitpunkt der Antragstellung noch nicht begonnen worden sind.

Wie hoch ist die Förderung?

Außer bei Beratungsmaßnahmen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit, für die bis 80 % der Kosten gefördert werden, können alle anderen Beratungsdienstleistungen mit bis zu 100 % der anfallenden Kosten gefördert werden. Jeder Endbegünstigte kann sich pro Jahr zu maximal drei Beratungsschwerpunkten beraten lassen. Die Förderung beträgt 1.500 Euro je Beratungsschwerpunkt (maximal 4.500 Euro pro Jahr).

Wo ist der Antrag einzureichen?

Der Antrag ist an die Bewilligungsbehörde, das Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF), zu richten.

Ab sofort können Anträge auf Gewährung einer Zuwendung nach der Richtlinie eingereicht werden. Die Anträge werden bis zum 15.01.2019 entgegen genommen. Im Jahr 2019 sind weitere Aufrufe vorgesehen.



Kontakt

Referat 33 - Agrarumweltmaßnahmen, ökologischer Landbau, Direktzahlungen
Susann Albrecht
E-Mail an Susann Albrecht
Tel.: 0331-866-7626
Fax: 0331-866-7603