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05.10.2018Waldumbau durch Naturverjüngung in der Rochauer Heide

Termin:  Freitag, 12. Oktober
Zeit: 14.00 bis 15.30 Uhr
Treffpunkt: Forsthaus/Wolfshütte Rochau
aus Richtung Luckau kommend liegt das Forsthaus an der Bundesstraße 87 auf der rechten Seite und ist ausgeschildert;
Navi-Koordinaten: 51.79858, 13.52928, anschließend Außentermin

Rochauer Heide  – Forstminister Jörg Vogelsänger informiert sich am kommenden Freitag (12. Oktober) über die Chancen für den natürlichen Waldumbau in Brandenburg. Die Gratiskräfte der Natur zu nutzen, um landesweit zu einem strukturreicheren Wald zu kommen, ist für Forstleute von je her ein Königsweg,  wäre da nicht nur – und gerade in Brandenburg – das Wild, das sich vorzugsweise von jungen Trieben ernährt. „Zielorientierte Jagd“ lautet eine Antwort, die der Landesbetrieb Forst Brandenburg in der Oberförsterei Lübben vorstellen will.  In zwei Landeswaldrevieren in der Rochauer Heide soll gezeigt werden, wie durch diese Jagdstrategie der Wald weitgehend auf natürlichem Wege, damit kostengünstig und ohne Schutzzaun, wachsen kann.

70 Prozent der Waldfläche im Land ist reiner Kiefernwald. Dieser ist sehr anfällig gegenüber Schadinsekten und Waldbrand. Gerade der trockene und heiße Sommer 2018, der durch Waldbrände und Dürre extreme Schäden verursacht hat, macht den dringend notwendigen Waldumbau deutlich.

Waldumbau ist die Stabilisierung und Entwicklung von klimastabilen Wäldern in natürlichen Strukturen und Mischungen. Hauptziel in Brandenburg ist der Umbau von Nadelholzreinbeständen in gemischte Nadel-Laubwälder. Ohne Waldumbau werden die Kiefernreinbestände auf lange Sicht zunehmend instabiler.

Die landesweite Waldinventur zeigt ein sehr großes, natürliches Verjüngungspotenzial bei Eichen, Ebereschen, Birken und Kiefern. Allerdings ist die Hälfte dieser Jungbäume durch Wildverbiss geschädigt und wächst dadurch schlichtweg nicht in die Höhe.

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MLUL, Referat MB 2
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Internationale Kooperation
Dr. Jens-Uwe Schade
Pressesprecher
Tel.: 0331/ 866 -7016
E-Mail an Dr. Schade