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08.10.2018ÖVF-Regelung für Brandenburger Landwirte zur Bewältigung der lang anhaltenden Trockenheit

Potsdam – Als weiterer Baustein zur Bewältigung der Folgen der diesjährigen Trockenheit können Brandenburger Landwirte zusätzlich Futter auf Flächen einbringen, die ursprünglich als ökologische Vorrangflächen aus der Nutzung genommen wurden.

Mit Inkrafttreten der entsprechenden Änderungsverordnung des Bundes am 29. September ist die Nutzung des Aufwuchses von ökologischen Vorrangflächen (ÖVF) mit Zwischenfrüchten und Untersaaten zu Futterzwecken möglich.

Das Brandenburger Agrarministerium hat hierzu eine Allgemeinverfügung erlassen, die eine Anzeige der Nutzung durch die Landwirte vorsieht. Anträge (siehe unten) auf Nutzung dieser ÖVF sind möglich, die bei den Landwirtschaftsbehörden einzureichen sind.

Hintergrund: Soweit Flächen aufgrund der langanhaltenden Trockenheit nicht bis zum 1. Oktober eingesät werden konnten beziehungsweise die Zwischenfrucht nicht aufgelaufen ist, ist eine Meldung an das örtlich zuständige Amt für Landwirtschaft erforderlich.

Dürrejahr 2018

https://mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.607353.de

Antragstellung auf Ausnahmeregelung zur Futtergewinnung

https://mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.611101.de

 

 

 

 

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MLUL, Referat MB 2
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Dr. Jens-Uwe Schade
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