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01.11.2018Flussseeschwalben erhalten „Kunstwerk“ zum Brüten

Termin: Montag, 5. November
Zeit: 10:00 Uhr
Ort: Fischerei Schröder
Gahlberg 2
14715 Havelaue
Ortsteil Strodehne

Gülper See – Die für die Niederung der unteren Havel charakteristischen Flussseeschwalben erhalten Bruthilfe. Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger wird am kommenden Montag (5. November) auf dem Gelände der Fischerei Schröder am Gahlberg in Strodehne – mitten im Naturpark Westhavelland - gemeinsam mit Vertretern des NABU und des Landkreises die Nachbildung einer Brutinsel an den Naturpark Westhavelland übergeben.

Anlässlich des 20. Jubiläums des Naturparks Westhavelland schenkt das NABU Institut für Fluss- und Auenökologie den Flussseeschwalben ein künstliches Brutfloß im Wert von 5.600 Euro. Die Brutinsel ist ein echtes Gemeinschaftsprojekt örtlicher und überregionaler Akteure. Gebaut wurde die Insel von der Schiffswerft „Kiebitzberg“ in Havelberg. Die Finanzierung übernahmen der NABU Bundesverband und die NABU Stiftung Nationales Naturerbe zu je gleichen Anteilen. Das Wasser- und Schifffahrtsamt Brandenburg mit der Außenstelle Rathenow leistete im Rahmen der kooperativen Zusammenarbeit Hilfe und Unterstützung. Die Koordination übernahmen der Naturpark Westhavelland und die Naturwacht vom Naturschutzfonds Brandenburg. Fischer Schröder wird die Nistinsel im kommenden Frühjahr zu ihrem endgültigen Liegeplatz auf dem See befördern.

Dann können die 30 bis 40 Flussseeschwalben im Naturpark im Frühling wieder brüten.

Ihre natürlichen Brutplätze finden die Vögel eigentlich auf Kies- und Sandbänken naturnaher Flüsse und Seen, welche im Wechsel von Hoch- und Niedrigwasser von der Strömungsvielfalt geformt werden. Wasserbauliche Eingriffe zur Förderung von Havelschifffahrt und Hochwasserschutz schränkten in der Vergangenheit diese Prozesse immer stärker ein.

Die künstliche Brutinsel bietet den Flussseeschwalben wieder einen geeigneten Platz zum Brüten.

Für Rückfragen:
Ilona Langgemach
Telefon: 033872/743-14
E-Mail: ilona.langgemach@lfu.brandenburg.de

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Dr. Jens-Uwe Schade
Pressesprecher
Tel.: 0331/ 866 -7016
E-Mail an Dr. Schade