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26.11.2018Postkarten-Blick: Historischer Park in Biesenthal wird nach altem Vorbild wieder hergestellt

Termin:  Dienstag, 27. November
Zeit:  16.00 Uhr
Ort: Amt Biesenthal, Plottkeallee 5, 16359 Biesenthal

Biesenthal – Biesenthal im Barnim soll seinen Stadtpark nach historischem Vorbild wieder bekommen. Dazu wurden bei der Neuplanung des bereits denkmalgeschützten Areals historische Aufnahmen (Postkarten, Fotos) genutzt. Auch die Bänke und Papierkörbe sollen nach alten Vorlagen integriert werden. Brandenburgs Agrarstaatssekretärin Carolin Schilde wird morgen (27. November) einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 385.600 Euro an Bürgermeister Carsten Bruch übergeben.

Das Geld stammt aus dem LEADER-Programm zur Förderung von Projekten der Ländlichen Entwicklung, das vom Land unter dem Dach des EU-Agrarfonds ELER angeboten wird. Mit den Eigenmitteln der Gemeinde werden für den Park insgesamt rund 530.600 Euro investiert. Mit dem Geld kann Biesenthal die Gestaltung des denkmalgeschützten Stadtparks entsprechend des historischen Zustands sicherstellen. Im Zuge der Umsetzung wird der Baumbestand teilweise entfernt. Es werden Neupflanzungen erfolgen müssen. Weiterhin werden die noch in Teilen erhaltenen Treppenanlagen  instandgesetzt, die ursprünglich angelegte Wegeführung wiederhergestellt und Grünflächen mit Hecken und Bepflanzung wieder angelegt. Eine Versiegelung soll im Rahmen der Gestaltung auf ein Mindestmaß reduziert, möglichst vermieden werden.

Der Park konnte durch seinen verwilderten Zustand bisher nicht mehr genutzt werden. Durch die zentrale Lage in der 5.700 Einwohner zählenden Stadt werden nach Fertigstellung wieder Querungsmöglichkeiten zur Erreichung der anliegenden Hauptstraßen gegeben sein sowie Fuß-, Wander- und Radwege neu erschlossen.

Durch das Aufstellen von Tafeln soll in Wort und Bild über die Historie des Stadtparks und seiner Mahnmale informiert werden, zum Beispiel – ein Denkmal für die Opfer des Faschismus oder der Findling für Gefallene des Ersten Weltkriegs. Letzterer wurde bereits durch die Bildhauermeisterin Anne Schulz gereinigt und aufgearbeitet.

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