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29.11.2018Expertengremium tagte zur Zukunft der Jagd in Brandenburg

Potsdam - Mitten in der Jagdsaison folgten 35 Experten von Jägern, Land-nutzern und Naturschützern sowie Jagd-, Wasser- und Naturschutzverwaltungen der Einladung des Landwirtschaftsministerium zur ersten „Zukunftswerkstatt Jagd in Brandenburg“.

In diesen erstmals durchgeführten Format ging es in zwei extern moderierten Workshops um die Anliegen der teilnehmenden Verbände und Verwaltungen zur zukünftigen Gestaltung der Jagd im Land Brandenburg sowie um die Gestaltung der Zusammenarbeit zwischen den Verbänden und den Verwaltungen. Anhand von zwei Impulsvorträgen wurden die Herausforderungen deutlich.

Megatrends, wie beispielsweise die Urbanisierung, die Digitalisierung sowie die gesellschaftlichen Werte unterliegen einem rasanten Wandel, der auch vor der Jagd und den Jägern nicht halt macht. Der Jäger der Zukunft wird voraussichtlich immer weniger Zeit haben auf die Jagd zu gehen. Auf der anderen Seite zeigen die Abschüsse des letzten Jahrzehnts, dass die Schalenwildbestände rasant ansteigen und  Neozonen wie beispielsweise der Marderhund oder der Waschbär sich immer weiter ausbreiten werden. Weiterhin ist ein Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest auch im Land Brandenburg zu befürchten.

Mit der Zukunftswerkstatt wurde erstmals ein breiter partizipativen Prozess mit Vertretern der Brandenburger Landnutzer und den jagdlichen sowie naturschutzfachlichen Interessensvertretern in Gang gesetzt. Bei den Teilnehmern herrschte Konsens darüber, dass ein weiterer offener und konstruktiver Dialog notwendig ist, um die brennenden Themen der Jagd in Brandenburg anzugehen.

Alle Beteiligten waren sich darüber einig, dass für die Zukunft jagdliche Ziele und Strategien notwendig sind, die gemeinsam zwischen allen Betroffenen entwickelt werden. Auch lag die Erhöhung der Biodiversität allen Teilnehmern am Herzen.

Es wurde vereinbart, den begonnenen Prozess fortzuführen und weitere „Werkstätten“ zur Jagd in Brandenburg durchzuführen.

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MLUL, Referat MB 2
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Dr. Jens-Uwe Schade
Pressesprecher
Tel.: 0331/ 866 -7016
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