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25.02.2019Vogelsänger: Land stellt rund eine Million Euro für Cottbusser Deponie Saspow bereit

Termin: Dienstag, 26. Februar
Zeit:  16.00 Uhr
Ort:  Stadthaus Cottbus, Erich Kästner Platz 1, 03046 Cottbus

Cottbus – Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger wird morgen an den Oberbürgermeister der Stadt Cottbus, Holger Kelch, einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 1,08 Millionen Euro für die Errichtung der endgültigen Oberflächenabdichtung auf der Deponie Saspow übergeben. Die Gesamtkosten betragen rund 4,3 Millionen Euro.

Vogelsänger: „In diesem Jahr starten wir mit dem Bau der Oberflächenabdichtung auf der Deponie Saspow gleich mit einem großen Förderprojekt, um das Entweichen von schädlichen Klimagasen in die Atmosphäre zu verhindern. Durch die Abdichtung der Deponien kann das Deponiegas gezielt erfasst und behandelt werden. Bereits seit den Neunzigerjahren fördert das Land Maßnahmen auf Deponien zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen. Damit trägt die Abfallwirtschaft auch weiterhin maßgeblich zum Schutz des Klimas bei.“

Reduzierung von Treibhausgasen

Dem Land Brandenburg stehen in Rahmen des Förderschwerpunkts Reduzierung von CO2 und anderen Treibhausgasen auf Deponien 20 Millionen Euro Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung. Gefördert werden sowohl Oberflächenabdichtungssysteme und innovative Anlagen zur Erfassung und Entsorgung der sich verringernden Deponiegasmengen – als Schwachgastechnik bezeichnet – als auch die Vorbereitung von Deponieoberflächen zur Installation von Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien, zum Beispiel Photovoltaik- oder Windkraftanlagen.

Bereits seit den Siebzigerjahren wurden auf der Deponie Saspow in Cottbus unbehandelte Siedlungsabfälle abgelagert. Aufgrund ihres hohen organischen Anteils besitzen sie auch viele Jahrzehnte später noch ein enormes Treibhausgaspotenzial. Mit Hilfe der EFRE-Fördermittel wird die Deponie endgültig abgedichtet und das Deponiegas zur Umwandlung in Strom genutzt.

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