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01.03.2019Unter Dach und Fach: Finanzierung für Fachwerkkirche Sietzing steht

Termin: Montag, 4. März
Zeit: 10.00 Uhr
Ort: Fachwerkkirche, Sietzinger Dorfstraße 5a, 15324 Letschin-Sietzing

Sietzing – Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger übergibt am Montag (4. März) an die evangelische Kirchengemeinde Neutrebbin einen Förderbescheid in Höhe von rund 450.000 Euro für die Sanierung der Fachwerkkirche Sietzing im Oderbruch. Das Geld stammt aus dem LEADER-Programm zur Förderung der Ländlichen Entwicklung, das über den EU-Agrarfonds ELER finanziert wird. Weitere 150.000 Euro werden aus Eigenmitteln bereitgestellt.

Seit 2008 liegt ein Sanierungskonzept vor. Nun kann es endlich umgesetzt werden. Mit dem Geld werden Gerüstbauarbeiten, Dachdeckerarbeiten, die Glockenturmkonstruktion, Maurer- und Tischlerarbeiten, die Erneuerung der Heizungs- und Elektroinstallation, Stahlbetonarbeiten, Trockenbau, Fliesen, Sanitärinstallation Malerarbeiten, Abwasser und Außenanlagen finanziert. Das Projekt wurde auf Initiative des  „Freundeskreises Fachwerkkirche Sietzing“ über die Lokale Aktionsgruppe LEADER Oderbruch auf den Weg gebracht. Ziel ist, die Kirche, die bereits seit 2014 für nichtkirchliche Veranstaltungen genutzt wird, wieder zum Mittelpunkt für alle in der Gemeinde zu machen.

Sietzing hat heute 220 Einwohner. Wenn man von Kiehnwerder auf das ehemalige Kolonistendorf zusteuert, sieht man die Fachwerkkirche schon von weitem leuchten. 1803 hatten sich die Sietzinger Kolonisten anstelle einer Betstube einen Fachwerksaal erbaut. Der einfache Betsaal erhielt 1883 einen Fachwerkturm. Die Dorfkirche ist denkmalgeschützt. Zudem liegt sie im Bereich des Bodendenkmals „Gräberfeld Eisenzeit, Siedlung Eisenzeit, römische Kaiserzeit“.

Kriegszeiten hat das Gotteshaus gut überstanden, aber der Zahn der Zeit hinterlässt seine Spuren: Das Fachwerk ist beschädigt. Wasser zieht in die Wände. Holzwürmer nahen in den Balken. Es sind Löcher in den Wänden. Man kann direkt auf den Friedhof schauen. Der Turm ist so instabil, dass nur eine Glocke geläutet werden kann.

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Dr. Jens-Uwe Schade
Pressesprecher
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