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04.03.2019Ausstellung über Brandenburgs Naturschätze

„Ab in den Norden!“ - Vogelsänger eröffnet Ausstellung über Brandenburgs Naturschätze im Bezirksamt Mitte

Termin: Mittwoch, 6. März
Zeit: 14.00 Uhr
Ort:  Berolina-Galerie im Rathaus Mitte
(Bezirksamt Mitte)
Karl-Marx-Allee 31
10178 Berlin

 
Berlin
– Bereits zum zweiten Mal sind die Nationalen Naturlandschaften Brandenburgs zu Gast in der Berolina-Galerie im Rathaus Berlin-Mitte: Zur Eröffnung am Mittwoch (6. März) lädt Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger ein, die touristischen Highlights nördlich Berlins bei einem Vortragsprogramm und regionalen Spezialitäten zu entdecken. Auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin sind die 15 Großschutzgebiete von Mittwoch bis Sonntag (Halle 12, 6. bis 10. März) mit einem Stand im Rahmen der Brandenburg-Präsentation dabei.

„Nah, nachhaltig und familienfreundlich bieten unsere Naturlandschaften für alle Erlebnis- und Erholungssuchenden ein passendes Ausflugsziel“, betont Vogelsänger: „Die Einladung des Bezirksamts Berlin-Mitte, Brandenburgs einzigartiges Angebot an naturtouristischen Highlights direkt im Herzen der Metropole zu präsentieren und die Besucher für Entdeckungen in der Hauptstadtregion zu begeistern, freut uns daher in besonderem Maße.“

Die Ausstellung „Ab in den Norden! Brandenburgs Naturlandschaften von Berlin bis in die Uckermark“ ist vom 6. März bis 24. April in der Berolina-Galerie im Rathaus Mitte, Karl-Marx-Allee 31, 10178 Berlin zu sehen. Geöffnet ist Montag bis Freitag in der Zeit von 9.00 bis 18.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Dark Sky im Havelland

Ilona Langgemach, Leiterin des Naturparks Westhavelland, stellt den Sternenpark Westhavelland vor. Er wurde 2014 als erster Sternenpark Deutschlands von der „International Dark Sky Association“ anerkannt und bietet in unmittelbarer Nachbarschaft von Berlin die selten gewordende Erfahrung dunkler Nächte und eines leuchtenden Sternenhimmels.

Regionaltypisches Bauen in Biosphärenreservaten

Martin Flade, Leiter des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin, gibt einen Ausblick auf das Projekt „BaukulTour“ in den drei Brandenburger Biosphärenreservaten, die als Modellregionen den Erhalt einer regionaltypischen Baukultur fördern. Neben einer Stärkung des ländlichen Raums kommt diese auch der Attraktivität der Regionen für den Tourismus zugute.

Brandenburgs Norden kosten

Im Rahmen der Eröffnung besteht die Möglichkeit, Produkte regionaler Kooperationspartner zu verkosten und das Engagement der Nationalen Naturlandschaften für eine nachhaltige Regionalentwicklung und Umweltbildung kennenzulernen. Die Produktion regionaler Spezialitäten wie Streuobstsaft fördert den Erhalt artenreicher Lebensräume sowie alter Obstsorten und bietet Kindern, beispielsweise in Projekten der Naturwacht, die Möglichkeit, traditionelle Anbau- und Produktionsmethoden der Regionen hautnah zu erleben.

Aus Deutschlands einzigem Auen-Nationalpark, dem Nationalpark Unteres Odertal, stammt das „Criewener Gold“, ein goldgelber Apfelsaft aus Äpfeln der historischen Streuobstwiese im Lenné-Park Criewen. Juniorranger des Nationalparks und Kinder aus Criewen ernten anlässlich des jährlichen Apfelfestes die Äpfel, erkunden das Biotop „Streuobstwiese“ und entwerfen in einem Malwettbewerb das Etikett für den neuen Jahrgang des zertifizierten Öko-Saftes des Vereins Parkgarten.

Ebenfalls aktiv auf der Streuobstwiese sind die Juniorranger in der AG „Junge Naturforscher“ der Naturparkschule „Theodor Fontane“ in Menz im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land. Sie betreuen eine alte Streuobstwiese, bereitgestellt von der Gemeinde Stechlin, und lassen ihre Apfelernte in der lokalen Mosterei von Daisy von Arnim zu Apfelsaft verarbeiten.

Im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung mit dem Naturpark Stechlin-Ruppiner Land unterstützt die Rheinsberger Preußenquelle als Produzent natürlichen Bio-Mineralwassers die Naturschutzarbeit und Umweltbildung des Naturparks, getreu der Überzeugung „Wasser ist Leben“.

Mit Säften aus der Prignitz engagiert sich die Elbland-Mosterei in Wittenberge für den Erhalt alter Streuobstwiesen und selten gewordener Obstsorten im UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft-Elbe. Gefördert wird das Projekt aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Hintergrund: Brandenburgs Naturlandschaften

Die fünfzehn Nationalen Naturlandschaften Brandenburgs bewahren die schönsten und artenreichsten Gegenden des Landes und bieten ganzjährig Naturerlebnisse für die ganze Familie: ob unter dem leuchtenden Nachthimmel im Sternenpark Westhavelland, bei der Beobachtung aufsteigender Gänseschwärme auf dem Elberadweg im UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg oder beim Lauschen auf die Trompetenrufe der Singschwäne in den Auen des Nationalparks Unteres Odertal – Erholung und Genuss finden Gäste hier ebenso wie beim Wasserwandern auf den faszinierenden Klarwasserseen der Naturparke Uckermärkische Seen und Stechlin-Ruppiner Land. Zu Lande lassen Wanderungen durch die Wälder und die Kulturlandschaft des UNESCO-Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin sowie auf den Spuren Theodor Fontanes in den Naturparken Märkische Schweiz und Barnim auch im Jubiläumsjahr „fontane.200“ deutlich werden, welche touristische Vielfalt sich nahe der Hauptstadt bietet.

Informationen zu den Nationalen Naturlandschaften Brandenburgs und zu aktuellen Veranstaltungsangeboten unter: www.natur-brandenburg.de

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MLUL, Referat MB 2
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
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Dr. Jens-Uwe Schade
Pressesprecher
Tel.: 0331/ 866 -7016
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