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27.03.2019Standsicherheitsprobleme am Speicher Sadenbeck – Kontrollierte Absenkung des Wasserspiegels erforderlich

SadenbeckDer Speicher Sadenbeck soll nach Möglichkeit als beliebtes Naherholungsgebiet in der Prignitz dauerhaft erhalten bleiben. Nach Überprüfung der Standsicherheit des Absperrbauwerks besteht ein Gefahrenpotenzial, das sofortiges Handeln nach erfordert.

Im Rahmen der Erarbeitung eines Standsicherheitsgutachtens zum Zustand des Absperrbauwerks des Flachlandspeichers Sadenbeck wurden erhebliche Standsicherheitsprobleme festgestellt, die einen sofortigen Handlungsbedarf erforderten. Die eigens für die beabsichtigte Umgestaltung des Flachlandspeichers in einen Landschaftssee eingesetzte Steuerungsgruppe beschloss kurzfristig Maßnahmen zur Überwachung des Absperrbauwehres.

Darüber hinaus hat  die zuständige obere Wasserbehörde in ihrer Funktion als Talsperrenaufsicht am heutigen Tag die sofortige Wasserstandabsenkung um zirka 1,5 Meter auf 80,1 Meter über Normallnull angeordnet. Die unverzügliche Wasserstandabsenkung ist erforderlich, um das festgestellte Risiko eines Dammbruchs kurzfristig zu verringern. Die Vorbereitungen zur Wasserstandabsenkung werden unverzüglich getroffen.

Hintergrund

Zur Zukunft des Speichers Sadenbeck haben sich Vertreter der Landesregierung und Vertreter des Landkreises Prignitz, des Amtes Meyenburg und der Stadt Pritzwalk darauf verständigt, die Wasserfläche nach Möglichkeit weitgehend zu erhalten und den Speicher in einen Landschaftssee umzugestalten. Eine Steuerungsgruppe unter Leitung des Umweltministeriums wurde eingesetzt, die den Prozess der Umgestaltung unter Einbindung der Region begleitet.

 

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