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08.05.2019Neu zur 29. Brandenburgischen Landwirtschaftsausstellung in Paaren/Glien: Leitfaden für Grüne Berufe und FÖJ

Paaren/Glien – Pünktlich zur Eröffnung der Brandenburgische Landwirtschaftsausstellung (BraLa) morgen im havelländischen Paaren/Glien liegt auch der komplett neu bearbeitete Leitfaden für die 14 „Grünen Berufe“, in denen sich junge Leute ausbilden können, aus. Das 54 Seiten umfassende Heft enthält auch alle wichtigen Informationen für Jugendliche, die sich für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr in Brandenburg interessieren, bereit.

Das Heft liegt während der BraLa bis Sonntag am Stand des Landesamts für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) bereit und kann nach der Messe über die Pressestelle des Ministeriums kostenfrei bestellt werden:

- per Mail: publikationen@mlul.brandenburg.de
- telefonisch: 0331 - 866 7019
- per Post:
Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Henning-von-Tresckow-Straße 2-13
14473 Potsdam
- online über die Publikationsliste

Sichere Arbeitsplätze in den Grünen Berufen

Mit dem Brandenburger Arbeitsministerium hat das Agrar- und Umweltministerium Ende 2017 eine Studie zur Fachkräftesituation und zu den künftigen Fachkräftebedarfen in der Landwirtschaft in Auftrag gegeben. Aktuell sind in Brandenburg 39.000 Personen in einem der 5.400 Landwirtschaftsbetriebe tätig. Davon sind rund 26.000 sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Insgesamt werden davon bis zum Jahr 2030 20.000 Personen ersetzt werden müssen. Das ist ein hoher Wert. Jeweils hälftig scheiden 10.000 Personen altersbedingt oder fluktuationsbedingt aus. Wenn alles gut geht, können  4.700 neue Mitarbeiter durch Ausbildung gewonnen werden.

Das heißt, die Grünen Berufe bieten gerade in den kommenden Jahren sichere Arbeitsplätze mit guten Entwicklungschancen.

Das Spektrum ist breit. Neben Landwirt und Gärtner kann man auch Pferdewirt, Milchtechnologe, Agrarservicefachkraft, Tierwirt, Fischer oder Forstwirt werden. Landwirtschaft und Umwelt sind zwei Seiten einer Medaille. Neben der Produktion gesunder Nahrungsmittel stehen nachwachsende Rohstoffe und erneuerbare Enerhgieträger. Grüne Berufe vereinen naturnahes Arbeit mit moderner Technik. Zum Laptop kommt heute der Kuh-Chip, Agrartechnik wird von Satelliten unterstützt, Drohnen erweitern auch in der Landwirtschaft immer mehr den Horizont.

Freiwilliges Ökologisches Jahr

Junge Leute, die sich aktiv im Natur- und Umweltschutz einbringen will, sollten über ein Freiwilliges Ökologisches Jahr nachdenken, gut geeignet als Brücke zwischen Schule und Studium beziehungsweise Berufsausbildung. Mitmachen kann man zum Beispiel im Märkischen Haus des Waldes in Gräbendorf, in der Blumberger Mühle Angermünde, im Arznei- und Gewürzpflanzengarten Dissen-Striesow, in der Kita „Baumhaus“ in Potsdam, beim Grünen Klassenzimmer im Schlosspark Oranienburg, in der Ziegenkäserei Capriolenhof Bredereiche oder im Wildpark – Wolfsinformations- und Herdenschutzzentrum Groß Schönebeck.

- Download (PDF 1,6 MB)
  "Alles im grünen Bereich? - Berufsausbildung und Freiwilliges Ökologisches Jahr 

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Kontakt:

MLUL, Referat MB 2
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Internationale Kooperation
Dr. Jens-Uwe Schade
Pressesprecher
Tel.: 0331/ 866 -7016
E-Mail an Dr. Schade