MLUL

Aufgaben

Fachübergreifende Themen

Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Verwaltung und Service

21.05.2019Kooperation hilft Brandenburgs Berufsnachwuchs: Drei Bundesländer bilden auch zukünftig in Iden in Grünen Berufen aus

Iden – Für das Land Brandenburg hat Agrarstaatssekretärin Carolin Schilde heute im anhaltinischen Iden in an der Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau in Iden den Rahmenvertrag zur Ausbildung unterzeichnet. Neben Brandenburg sind Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt Vertragspartner dieser Kooperation.

Das Landwirtschaftsministerium Sachsen-Anhalt hat für Iden eine Förderung beim Bundesinstitut für Berufsbildung beantragt. Voraussetzung für die Förderung ist unter anderem ein Vertrag des Landes Sachsen-Anhalt mit Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Dieser regelt länderübergreifend die überbetriebliche Ausbildung in den landwirtschaftlichen Berufen Landwirt, Tierwirt und Fachkraft Agrarservice.

Ende 2018 hat Brandenburgs Agrarstaatssekretärin Carolin Schilde die Studie „Fachkräftebedarf in der Landwirtschaft im Land Brandenburg bis 2030“ vorgestellt, die den großen Handlungsbedarf in diesem Berufsfeld unterstreicht. Aktuell sind in Brandenburg 39.000 Personen in einem der 5.400 Landwirtschaftsbetriebe tätig. Davon sind rund 26.000 sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Insgesamt werden davon bis zum Jahr 2030 20.000 Personen ersetzt werden müssen. Jeweils hälftig scheiden 10.000 Personen altersbedingt oder fluktuationsbedingt aus. Nach den aktuellen Prognosen können 4.700 neue Mitarbeiter durch Ausbildung gewonnen werden.

Ein Bündel von Maßnahmen soll junge Leute für die Grünen Berufe begeistern. Dazu gehören insbesondere auch länderübergreifende Ausbildungskooperationen. Über Praktika und Ausbildungsbetriebe informiert das Brandenburger Agrar- und Umweltministerium auch auf seiner Homepage unter: https://mlul.brandenburg.de „Bildung und Ausbildung“

Auswahl

Jahr
Rubrik


Kontakt:

MLUL, Referat MB 2
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Internationale Kooperation
Dr. Jens-Uwe Schade
Pressesprecher
Tel.: 0331/ 866 -7016
E-Mail an Dr. Schade