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24.05.2019Äpfel und Bienen

Termin: Samstag, 25. Mai 2019
Zeit: 10:00 bis 18:00 Uhr
Ort: Spreefeld Optionsräume
Wilhelmine-Gemberg-Weg 14
10179 Berlin
Kontakt: Sonja Lunau
Telefon 030/ 577 017 426
mobil: 0176/ 821 827 81
E-Mail: hallo@aepfelundkonsorten.org
WEB: www.aepfelundkonsorten.org

Berlin – Im Zeichen der Arten- beziehungsweise Sortenvielfalt steht morgen (25. Mai) das Vernetzungstreffen „Äpfel und Bienen“, zu dem das Brandenburger Agrar- und Umweltministerium und der Verein Äpfel & Konsorten einladen.

Streuobstwiesen als Teil der gewachsenen Kulturlandschaft haben eine hohe ökologische Bedeutung. Sie bieten mindestens 5.000 Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum und zählen damit zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas. Für Bienen und andere Insekten sind sie ein wichtiger Rückzugsort. Streuobstbestände in den letzten Jahrzehnten, auch in Brandenburg verloren gegangen - deutschlandweit um 80 Prozent

Mit dem Vernetzungstreffen „Äpfel und Bienen“ soll der Informationsaustausch zwischen

Streuobst- und Bienen-Initiativen, Bewirtschaftern und Verarbeitern, Landschaftspflegern, Umweltschützern, Politik und Forstbehörden vorangebracht werden. Für die Akteure aus Berlin und Brandenburg bietet das Treffen einen Rahmen, Projekte, Konzepte und innovative Ideen rund um die Themen Streuobstwiese und Biodiversität vorzustellen und sich untereinander zu vernetzen.

Im Rahmen einer Förderung aus dem Europäischen Fond für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) baut der Verein „Äpfel und Konsorten“ aktuell die Kompetenzstelle Brandenburger Streuobstwiesen auf. Das Brandenburger Agrar- und Umweltministerium stellt hierfür bis Anfang 2021 Fördermittel zur Verfügung.

Das Vernetzungstreffen dient als Vorbereitung einer landesweiten Konferenz zu den Themenkomplexen Artenvielfalt, Biodiversität und Streuobstwiesen. Es ist eine von mehreren Maßnahmen, die vom Verein im Rahmen der Förderrichtlinie umgesetzt werden.

Im Aufbau befindet sich unter anderem ein landesweites Streuobst-Kataster und ein Internetportal über das Interessierte Zugang zu Wissen, Innovationen und Daten erhalten. Außerdem entsteht eine Datenbank, in der Streuobstwiesen-Akteuren erfasst sind und ein

Newsletter-Verteiler zum themenbezogenen Informationsaustausch.

Ostmost dank Apfel und Konsorten

Im Dorf Philadelphia, das heute ein Ortsteil der Stadt Storkow ist, gibt es eine Streuobstwiese mit „Ministergarten“. Der entstand, als Brandenburg im Frühjahr 2017 Gastgeber der Umweltministerkonferenz war und in Bad Saarow tagte. Jeweils ein Baum einer alten und für das jeweilige Bundesland typischen Apfelsorte wurde in die Obhut der Umweltminister gegeben. Der Bund wurde so zum Schirmherrn eines Bäumchens „Edelborsdorfer“, für Brandenburg steht die Sorte „Hasenkopf“. Gepflegt wird die Wiese am Rand des Dorfes von Mitgliedern des Vereins Äpfel und Konsorten e. V. aus Berlin. Äpfel und Konsorten Streuobstwiesen und -äcker e. V. ist ein gemeinnütziger Verein, der mit seinen Mitgliedern in Brandenburg alte Streuobstwiesen pflegt und schützt.

Verarbeitet werden die Früchte zu Most in verschiedenen Formen, genauer gesagt zu Ostmost, denn so lautet der Markenname eines kleinen Berliner Bio-Start-ups, das sich als Streuobstwiesen Manufaktur GmbH das Thema faire Wertschöpfung auf die Fahnen geschrieben hat. Das Unternehmen produziert bio und damit gentechnikfrei, aber auch vegan.

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MLUL, Referat MB 2
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Internationale Kooperation
Dr. Jens-Uwe Schade
Pressesprecher
Tel.: 0331/ 866 -7016
E-Mail an Dr. Schade