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14.06.2019Verbesserung des Brandschutzes in der Lieberoser Heide - 15 Hektar von Munition beräumt

Lieberose – Die Flächenbrände in diesen Tagen haben noch einmal gezeigt, wie sehr militärische Altlasten in Brandenburgs Böden die Bekämpfung erheblich erschweren. Brandenburg ist das Bundesland mit den meisten Konversionsflächen. Auch die Lieberoser Heide im Südosten des Landes gehört dazu. Was über die Jahrzehnte militärischer Nutzung in den Boden kam, stellt sich auch bei der Beräumung als Generationenaufgabe dar.

Der Landesbetrieb Forst Brandenburg, der hier wirtschaftet, hat nach den Bränden 2018 sein Waldbrandschutzkonzept nochmals überarbeitet, das nach und nach umgesetzt wird.

Am südlichen Rand der ehemaligen Schießbahn zum angrenzenden Hochwald konnte jetzt ein Brandschutzstreifen freigegeben werden. Auf 150.000 Quadratmetern wurde der Boden nach Kampfmitteln abgesucht. Dabei wurden vom Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD)

302 Stück Kampfmittel gefunden mit einem Gesamtgewicht von 1.508 Kilogramm.

Zu dem Maßnahmenpaket gehört unter anderem die Anlage und Unterhaltung eines 50 Meter breiten Waldbrandschutzstreifens im Norden und Süden der ehemaligen Schießplatzfläche. Während im Norden dieser Schutzstreifen schon weitgehend vorhanden ist, steht nun die Anlage im Südbereich an.

Im Auftrag des KMBD konnte durch eine private Firma eine Fläche von 15 Hektar als kampfmittelfrei an den Landesbetrieb Forst übergeben werden. Das Forstministerium hat dafür im Herbst die finanziellen Mittel in Höhe von 170.000 Euro bereitgestellt. Neben einer Tonne Munitionsschrott wurden auch

1,5 Tonnen explosive Kampfmittel sondiert, geborgen und ordnungsgemäß entsorgt.

Weiterhin sollen noch in diesem Jahr zusätzliche Brunnen gebohrt werden, damit die Löschwasserversorgung vor Ort verbessert wird. Hierzu stehen allen Waldbesitzern Fördermittel zur Verfügung.

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Dr. Jens-Uwe Schade
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