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17.06.2019Aktionstag gegen Ambrosia

Ausreißen für einen guten Zweck: Aktionstag gegen Ambrosia in Vetschau und Potsdam

Termin: Freitag, 21. Juni in Vetschau
Zeit: 10:30 Uhr
Ort: Sommerbad
Reptener Chaussee
03226 Vetschau/Spreewald

Termin:

Samstag, 22. Juni in Potsdam
Zeit: 10:30 Uhr
Ort: Potsdam Neubaugebiet Bornstedter Feld
Opolestraße/Ecke Fintelmannstraße
14469 Potsdam
Kontakt: Matthias Hoffmann
Koordinator Ambrosiabekämpfung, Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF)
Telefon: 033702 2113658
mobil: 0152 52136089
Mail: Matthias.Hoffmann@LELF.Brandenburg.de

Vetschau/Potsdam – Vor allem wegen seiner allergischen Wirkungen haben sich Ambrosia-Pflanzen in einigen Teilen Brandenburgs zu einer Landplage entwickelt. In dieser Woche soll es in Vetschau und in Potsdam unter fachkundiger Anleitung dem gefürchteten Unkraut an die Wurzel gehen.  Da die Pflanzen  noch nicht blühen, sind keine besonderen Schutzmaßnahmen nötig. Für Menschen mit empfindlicher Haut werden Handschuhe zur Verfügung gestellt.

Ragweed Day

Seit 2011 wird jährlich am ersten Samstag nach dem Sommeranfang der International Ragweed Day, in Deutschland besser bekannt als „Ambrosia-Ausreißtag“, begangen. Bundesweit und auch in anderen betroffenen Ländern Europas werden Aktionen durchgeführt, um das Verständnis und das Problembewusstsein für die Gesundheitsgefahr durch Ambrosiapollen zu schärfen und einen Beitrag zur Bekämpfung dieser Pflanze zu leisten.

Leidenszeit für Allergiker

Ambrosia wurde ursprünglich aus den USA eingeschleppt und ist stark allergen. Sie wird meist durch menschliche Aktivitäten verbreitet und findet aufgrund des Klimawandels auch in Brandenburg immer bessere Lebensbedingungen. Bereits fünf bis zehn Pollen je Kubikmeter können bei Betroffenen heftige allergische Reaktionen auslösen. Die lange Blütezeit der Ambrosia von Juli bis Oktober verlängert die Leidenszeit für Allergiker beträchtlich.

Südbrandenburg größtes Verbreitungsgebiet

In Brandenburg ist Ambrosia vor allem im Süden in den Landkreisen Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz und in Cottbus verbreitet. Sie tritt hier besonders an Straßenrändern und auf landwirtschaftlichen Flächen auf, oft bereits seit Jahrzehnten und mit großen Samenvorräten im Boden. Vor allem auf diesen Flächen gestaltet sich ihre Bekämpfung langwierig und aufwändig.

Fundstellen in Potsdam und im Berliner Umland

Aber auch im Berliner Umland und in Potsdam sind inzwischen zahlreiche Fundstellen bekannt, häufig in Zusammenhang mit Erdtransporten und Bautätigkeit. Haupsächlich handelt es sich um die einjährige Art Ambrosia artmisiifolia, das Beifußblättrige Traubenkraut; weitaus seltener kommt die mehrjährige A. psilostachya vor, die Staudenambrosie.

Arbeitskreis Ambrosia

Seit 2009 gibt es beim Land einen Arbeitskreis Ambrosia, der zahlreiche Maßnahmen zur Bekämpfung eingeleitet hat. Unter anderem wird in diesem Jahr ein Projekt zur Unterdrückung von Ambrosiapflanzen im Lupinenanbau durch Untersaaten gefördert und die Empfehlungen zur Bekämpfung von Ambrosia auf landwirtschaftlichen Flächen werden aktualisiert.

Ein wichtiges Ergebnis ist die unter Federführung des Brandenburger Agrar- und Umweltministeriums erarbeitete Broschüre „Die Bekämpfung der Beifußblättrigen Ambrosie auf landwirtschaftlichen Flächen“ (A 5, 50 Seiten), die kostenfrei über die Pressestelle des Ministeriums bestellt werden kann:

  • Per Post oder telefonisch:
    Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft, Brandenburg
    Henning-von-Tresckow-Straße 2-13
    14467 Potsdam, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
     
    Telefon: 0331 866 7019
  • per E-Mail: publikationen@mlul.brandenburg.de
  • Onlinebestellung

Informationen über die Pflanze und die Situation in Brandenburg und Berlin unter www.ambrosiascout.de.

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Kontakt:

MLUL, Referat MB 2
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Internationale Kooperation
Dr. Jens-Uwe Schade
Pressesprecher
Tel.: 0331/ 866 -7016
E-Mail an Dr. Schade