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21.06.2019Arbeitsgruppen zum Brandenburger Maßnahmepaket für den Insektenschutz nehmen ihre Arbeit auf

Potsdam – Mit dem „Insektengipfel“ Ende März fiel der Startschuss für die Erarbeitung eines Insektenschutzprogramms Brandenburg. Ab heute sollen bei dem Treffen vereinbarten Arbeitsgruppen tätig werden. In der ersten Workshop-Runde wird es zunächst darum gehen, die Themenschwerpunkte der einzelnen Arbeitsgruppen zu konkretisieren und die Regeln der weiteren Zusammenarbeit festzulegen.

Vogelsänger: „Ich freue mich sehr über eine rege Beteiligung und hoffe auf eine konstruktive Zusammenarbeit in den Arbeitsgruppen, damit das Insektenschutzprogramm Brandenburg am Ende ein großer Erfolg wird“, so Brandenburgs Umweltmitnister Jörg Vogelsänger.

Insgesamt sollen Vertreter aus rund 40 Organisationen - von Naturschutzbehörden, Behörden, Landnutzer- und Naturschutzverbänden, Kommunen sowie wissenschaftlichen Einrichtungen – Landesmaßnahmen zum wirksamen Insektenschutz in Brandenburg identifizieren und Vorschläge für deren Umsetzung entwickeln, die dann gegen Ende des Jahres in ein Paket einfließen.

Wissenschaftlich begleitet wird der gesamte Prozess vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V. Müncheberg. Zusätzlich werden weitere Fachleute aus dem Senckenberg Deutsches Entomologisches Institut (SDEI) sowie der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) hinzugezogen.

Seit Jahrzehnten geht sowohl die Anzahl als auch die Vielfalt an Insektenarten massiv zurück – auch in Brandenburg. Als Folge der für dieses Thema ansteigenden öffentlichen Aufmerksamkeit gibt zunehmend Initiativen und Programme, die das Insektensterben stoppen wollen.

Auf Bundesebene ist beispielsweise ein „Aktionsprogramm Insektenschutz“ geplant, an das sich Brandenburg anlehnen will.  Ebenso werden Bürgerinnen und Bürger sowie Verbände in Deutschland selbst aktiv. In Brandenburg laufen derzeit zwei Volksinitiativen zum Insektenschutz. Auch der Landtag sieht den dringenden Handlungsbedarf und hat am 11. April beschlossen, das Aktionsprogramm zu unterstützen und wirksame Maßnahmen zu entwickeln.

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